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Warnung!
Diese Seite ist ein Entwurf der kommenden Mageia 10 Veröffentlichung. Zum testen von Vorveröffentlichungen, schauen Sie bei Official pre-release testing, vorbei.
Einleitung:
Vorstellung der Weiterentwicklung, neuen Eigenschaften, bekannten Problemen und aktuellen Änderungen der Mageia Distribution.

Contents

Einführung

Mageia (aus dem griechischen μαγεία (mageía) - Magie, Verzauberung) ist ein freies und Open Source Betriebssystem der GNU/Linux Familie. Mageia wird durch eine Gemeinschaft von engagierten Anwendern entwickelt und durch die Non-Profit Organisation Mageia.org zusammengestellt - eine Gruppe von individuell gewählten Personen im Mageia Board. Egal, ob Sie das erste Mal GNU/Linux verwenden, Software entwickeln, ein erfahrene/r Systemadministrator/in sind oder im Internet surfen möchten, Mageia ist die richtige Wahl für Sie. Mageia kann auf einen Computer Ihrer Wahl installiert werden, da beide, das Hauptbetriebssystem und ein oder mehrere alternative/s System/e nebeneinander installiert werden können.

Beachten Sie, dass die hier aufgelisteten Versionen die Veröffentlichungsmedien betreffen. Während des Supportzeitraums werden tausende an Aktualisierungen und hunderte an zurückportierte Pakete veröffentlicht. Als Beispiel finden Sie die aktuelle Liste für Mageia 10 x86_64 bezüglich Aktualisierungen und zurückportierten Pakete.

Verfügbare Installationsmedien

Mageia kann mit drei Arten von Installationsmedien installiert werden:

  • Klassische Installations ISOs (32-Bit und 64-Bit Varianten), welche den klassischen DrakX Installer verwendet. Die ISOs enthalten alle unterstützen Sprachen und eine große Breite an Paketen zur Auswahl, während der Installation (geläufige Desktop-Umgebungen), sowie alle unfreie (non-free) Treiber. Die Verwendung von unfreien Treibern kann während der Installation deaktiviert werden. Beachten Sie jedoch, dass entschieden wurde, dass der klassische Installer nun Treiber für Drahtlosverbindungen enthält, jedoch benötigen Sie gegebenenfalls eine kabelgebundene Verbindung, falls Sie Online-Quellen während der Installation einbinden möchten, die Drahtlosverbindung jedoch nicht, an Ihrem System, funktioniert.

Diese ISOs passen auf einem 8GB USB-Stick; bei DVDs passen diese nicht mehr auf die normalen 4,7 GB DVDs und benötigen die zweischichtigen "Double-Layer" Medien.

  • Netzwerk-Installations ISOs (32-Bit und 64-Bit Varianten), verfügbar in einer freien (free) und unfreien (non-free) Version, haben eine minimale Speichergröße und enthalten nur den Stage 1 Installer, welche nur die grundlegende Hardwareunterstützung zum starten, aufbauen einer Netzwerkverbindung und herunterladen des Stage 2 Installers enthält. Sie benötigen möglicherweise die unfreie Version um alle benötigen proprietären Treiber, zum Beispiel für eine WLAN-Verbindung, zu erhalten. Von diesem Punkt an ist der Installationsvorgang sehr ähnlich zum klassischen Installer. Der einzige Unterschied ist, dass alle benötigten und optionalen Pakete von entfernten Repositorien geladen werden. Beachte: Es ist eine gute Idee eine minimale Installation durchzuführen und den Rest der Installation nach dem Starten vom Zielsystem durchzuführen. Dies wird vor allem während der Entwicklung von Mageia (Alpha, Beta, RC) empfohlen, da die Pakete kontinuierlich und unerwartet aktualisiert werden. Anweisungen finden Sie hier.
  • Live ISOs können verwendet werden um direkt Mageia zu starten oder um Mageia auf ein Laufwerk zu installieren. Zur Auswahl stehen vier Live-Installationsmedien bestehen aus drei Desktop-Umgebungen: Plasma (64-Bit), GNOME (64-Bit) und Xfce (32- oder 64-Bit). Sie erhalten auch alle unterstützen Sprachen und bieten umfangreiche Hardwareunterstützung, sowie ein Sortiment an verschiedenen Paketen, wodurch die Live-ISOs der einfachste und schnellste Weg sind Mageia zu verwenden. Die Live-ISOs unterstützen die nichtflüchtigen Speicher (memory persistence) Eigenschaft, wodurch die Dateien und Einstellungen des Nutzers beim nächsten Neustart erhalten bleiben. Die Dateien können zudem optional verschlüsselt werden. Hierdurch können Sie Mageia und Ihre Dateien überall mitnehmen. Zudem können Sie auch Ihr eigenes Installationsmedium erstellen!. Tipp: Um Aktualisierungen zu optimieren können Sie Pakete deinstallieren. Mehr darüber finden Sie hier

Alle Live ISOs passen auf einen 8GB USB-Stick. Bezüglich DVDs ist die Speichergröße der Plasma und GNOME Live Abbilder gestiegen und passen hierdurch nicht mehr auf normale DVD. Für diese werden zweischichtige "Double Layer" Medien benötigt. Die Xfce Live ISOs "passen" weiterhin auf eine normale 4,7GB DVD

Alle ISO-Abbilder können auf einer CD/DVD oder ein USB-Flashlaufwerk übertragen werden. Weiterführende Informationen über die Auswahl, den Download, Prüfung, brennen, verwenden der Medien und wiederherstellen des USB-Sticks finden Sie im Wiki-Artikel Installationsmedien-de#Installationsmedien.

Die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten zum herunterladen finden Sie auf der Download Seite. Diese sind direkt (FTP und HTTP), sowie über BitTorrent verfügbar.

Warnung!
Klassischer Installer und die Plasma & Gnome Live ISOs passen nicht mehr auf einlagige DVDs. Sie müssen zweilagige (Double-Layer) DVDs verwenden; Die Xfce Live ISOs passen weiterhin auf eine normale DVD. USB-Sticks mit 8 GB Speicherplatz reichen für alle ISOs aus.

Bezüglich der Auswahl der ISOs: Informationen finden Sie im ersten Kapitel "Auswählen und verwenden der ISOs" im Installationshandbuch.

Installationshandbücher befinden sich hier.

Die Mageia Repositorien

Die Softwarepakete, welche in Mageia enthalten sind, befinden sich in drei verschiedenen Repositorien, abhängig davon, unter welcher Art von Lizenz das jeweilige Paket steht. Hier finden Sie eine Übersicht der Repositorien:

  • Core: Das Core-Repository enthält Pakete mit freier Open Source Software (FOSS), zum Beispiel Pakete unter einer freien Open-Source Lizenz, wie die GPL. Das "Core" Medium, darunter die "Core Release" und "Core Updates" Repositorien, sind standardmäßig aktiviert.
  • Non-free: Das non-free-Repository (unfreie) enthält Pakete, welche sowohl frei zu verwenden, als auch, frei zu veröffentlichen sind, jedoch proprietäre Software enthält (daher der Name 'Non-free'). Dieses Repository enthält proprietäre AMD/ATI und NVIDIA Grafikkartentreiber, Firmware für verschiedene WLAN-Karten und mehr. Das non-free Repository ist standardmäßig im Installer aktiviert, kann allerdings, wenn nötig, deaktiviert werden.
  • Tainted: Das Tainted-Repository enthält Pakete, welche unter einer freien Lizenz stehen, aber in einigen Ländern das Patent- und Urheberrecht verletzen, zum Beispiel Multimedia Codecs, welche für das Abspielen von verschiedenen Audio-/Videodateien, kommerzielle Video DVDs und so weiter benötigt werden. Das Tainted Repository ist verfügbar aber standardmäßig deaktiviert, d.h. es unterliegt einem opt-in. Es ist eine gute Idee die Gesetze in Ihrem Land zu überprüfen, bevor Sie Pakete aus diesem Repository verwenden.

32-Bit Repositorien auf 64-Bit Systemen

32-Bit Repositorien sind konfiguriert aber bei 64-Bit Systemen als Voreinstellung deaktiviert. Einige 64-Bit Programme, darunter Steam, benötigen Abhängigkeiten, welche in den 32-Bit Repositorien enthalten sind. Aus diesem Grund vergewissern Sie sich, falls Sie Software installieren möchten, welche 32-Bit Pakete benötigen, dass die "Core 32-Bit Release" und "Core 32-Bit Updates" Repositorien in RPMDrake aktiviert sind. Auch ist es möglich, dass einige 64-Bit Pakete aus den Non-free oder Tainted Repositorien auf Pakete der jeweiligen 32-Bit Repositorien aufbauen. Aus diesem Grund wird empfohlen immer die Repositorien paarweise (32-Bit zusammen mit 64-Bit) zu aktivieren, um keine Probleme bei Aktualisierungen zu verursachen.

Highlights in dieser Veröffentlichung

32-Bit Unterstützung

Wir haben die Hardwareanforderung für 32-Bit Systeme erhöht: Es wird eine CPU mit SSE2 Eigenschaften benötigt. Sie werden feststellen, dass sich die Erweiterung der Pakete von i586 auf i686 geändert hat. Da auch die meisten Softwareprojekte die Unterstützung für 32-Bit verworfen haben, werden Sie feststellen, dass die angebotenen Anwendungen, anders als beim x86_64 System, nicht vollständig sind.

Große Entwicklungen

Installation

Stage 1

  • Seit Mageia 9 wird die NFS Unterstützung durch Systemwerkzeuge unterstützt, hierdurch funktioniert nun NFSv4 & Co.

Stage 2

  • Abfrage zur Zeitzone des Anwenders, beim Starten der Installation

Dies erlaubt uns die richtige Zeit für die Systemuhr einzustellen. Dies ist nötig um zu verhindern, dass die Verifizierung der rpm Pakete fehlschlägt, wenn diese sehr früh von einer Netzwerkquelle geladen werden. Das neue Sequoia PGP Backend lehnt Pakete ab, welche den Anschein haben, dass diese in der Zukunft signiert wurden. Diese Eigenschaft wird mit der nächsten Runde der ISOs verfügbar sein. Falls Sie Funktion testen möchten können Sie die Netzwerkinstallation-ISOs verwenden und eine HTTP Quellen für Stage 2 auswählen.

  • Viele Fehlerbehebungen
  • Unterstützung für Drahtlosnetwerke. Diese Eigenschaft wird mit der nächsten Veröffentlichung der ISOs verfügbar sein. Geben Sie uns Bescheid, ob es bei Ihnen funktioniert.

Rettung

Das Rettungssystem wurde erweitert.

Live-ISO

Hardwareunterstützung

Lokalisierung (l10n) / Internationalisierung (i18n)

Handbücher

  • Die Handbücher für die traditionelle Installation und für das Mageia Kontrollzentrum wurden (teilweise) in viele weitere Sprachen übersetzt. Weiteres bei unserer offizielle Dokumentation
  • Ein englischsprachiger Screenshot wird für das auf HTML basierte Handbuch verwendet, wenn ein lokalisierter Screenshot nicht verfügbar ist.
  • PDF und EPUB Handbücher werden nur erstellt, sobald mehr als die Hälfte der benötigten Screenshots in der lokaler Sprache vorliegen.

Softwareübersetzung

Neue Übersetzungen wurden hinzugefügt, während andere verbessert wurden. Dank an unsere treue Community für die zuverlässige Arbeit.

Paketverwaltung

Neue RPM

RPM wurde auf die Version 4.20 aktualisiert.

Weitere Informationen zu den Änderungen von RPM 4.18 (welches mit Mageia 9 ausgeliefert wurde) zu RPM 4.20 sind auf der RPM Webseite verfügbar:

DNF: der alternative Paketmanager

DNF (Dandified Yum) wurde als Alternative zu urpmi in Mageia 6 eingeführt.

DNF ist die nächste Generation zur Auflösung von Abhängigkeiten und eine High-Level-Paketverwaltung welches von zwei Projekten abstammt: Fedoras YUM (Yellowdog Updater, Modified) und openSUSE's SAT Solver (libsolv). DNF wurde vor einigen Jahren von YUM geforkt um es umzuschreiben, damit es die SAT Solver Bibliothek von openSUSE verwendet und eine starke Umstrukturierung der Codebasis, damit die API sowohl für eine Erweiterung von DNF (über Plug-Ins und Hooks) und erstellen von Anwendungen darauf- (wie grafische Frontends und Frameworks zur Automatisierung des Systemlebenszyklus).

DNF erscheint mit erweiterter Berichterstattung bei Problemen, erweiterte Verfolgung von schwachen Abhängigkeiten, Unterstützung für größere Abhängigkeiten (siehe hierzu die RPM Veröffentlichungshinweise für weitere Informationen) und ausführlichere Übertragungsinformationen während den Vorgängen.

Mageia 10 kommt mit DNF v4.18.1.

Systemaktualisierungen mit DNF werden unterstützt. Siehe im Abschnitt über das Upgraden mit DNF in den Veröffentlichungshinweisen für weitere Informationen.

Weitere Informationen über die Modularität: https://docs.pagure.org/modularity/

DNF Veröffentlichungshinweise: https://dnf.readthedocs.io/en/latest/release_notes.html

Bei frischen Installationen über die klassischen oder Live-Medien wird DNF, neben uprmi, installiert. Abhängig von der Methode, welche zum Upgrade auf Mageia 10 genutzt wird, ist es möglicherweise nötig, das dnf Paket zu installieren, damit es verfügbar ist.

Für weitere Informationen, wie DNF verwendet wird, schauen Sie auf der Wiki-Seite: Verwenden von DNF.

AppStream

Unser RPM-MD (RPM MetaData) Repositorium (verwendet von DNF und PackageKit) stellt AppStream Metadaten zur Verfügung. Werkzeuge wie GNOME Software (GNOME-Desktop, gepackt als gnome-software) und Plasma Discover (KDE Plasma-Desktop, gepackt als discover) minimieren die AppStream Metadaten um eine reichhaltige Erfahrung zu bieten, beim suchen, identifizieren und verwalten von Anwendungen.

AppStream ist eine Anstrengung von verschiedenen Distributionen um die Softwarerepositorien zu erweitern, indem die Metadaten von Softwarekomponenten standardisiert werden. Es ermöglicht eine anwendungsbezogene Sicht auf Paketrepositorien und bietet Spezifikationen auf Dinge, welche benötigt werden um Benutzerfeundliche Anwendungszentralen zu erstellen.

Weitere Informationen hierzu finden sich auf der AppStream Webseite: https://www.freedesktop.org/wiki/Distributions/AppStream/

perl-URPM and urpmi

  • Doc wurde erweitert (z. B.: URPM & urpm & CPAN)
  • urpmi/perl-URPM unterstützt eine größere Auswahl an rpm-Versionen, von rpm-4.9 bis zur neusten 4.20, von perl-5.8 bis perl-5.40
  • Verschiede Fehlerbehebungen wurden durchgeführt

Werkzeuge

Mageia Kontrollzentrum

Seit Mageia 9 ist draksound unsere Soundverwaltung im Mageia Kontrollzentrum (MCC) wurde erweitert um einfach zwischen PulseAudio und PipeWire wechseln zu können.

Weiteres

MageiaWelcome

Der 'Willkommen'-Bildschirm ist eine Anwendung, welche Anwendern beim ersten Start, in eine frische Installation von Mageia, angezeigt wird. Es wurde nun vollständig umgebaut um eine lineare Annäherung zu bieten, mit sukzessiven Schritten in einer logischen Reihenfolge von wichtigen Dingen, die Sie wissen sollten und einer Geleitung in die Nachinstallation. Als Voreinstellung wird dies bei jedem neuen Startvorgang angezeigt, jedoch ist dies optional. Selbst wenn die automatische Ausführung deaktiviert ist kann die Anwendung zu jeder Zeit aufgerufen werden (mageiawelcome).

Isodumper

Isodumper ist ein Werkzeug um ISO-Abbilder auf Speichergeräte zu schreiben. Die Oberfläche wurde überarbeitet um es zu ermöglichen sukzessiv durchgeführte Vorgänge in einem Schritt auszuführen.

Docker

Mit Mageia 10 wurde das Docker Ecosystem auf die neuste und größte Version der Werkzeuge aktualisiert (der Client auf 29.1.3 und die Engine auf 28.5.2= und buildkit 0.30.1, docker compose 5.0.1 (Orchestrierung), containerd v2.2.11 (deamon conrtrolling runC) opencontainer-runc 1.4.0, docker-registry v3.0.0 (Austausch von Bildern) und python-docker 7.1.0 (python 3 Bibliotheken für die API Verwaltung der Engine).

LiveCD Tools

Mit Mageia 10 wurden die LiveCD Tools auf die neuste Version aktualisiert (v27.1).

Weitere Informationen, wie man die LiveCD Tools verwendet, finden Sie auf der Wiki-Seite: Verwenden der LiveCD Tools

draklive2

Der GUI-Modus um den Abschnitt mit der Zusammenfassung, aus dem klassischen Installer, erweitert, wodurch eine einfache Konfiguration der Sprachen, Zeitzonen, Systemdienste und Firewalls möglich ist. Der Abschnitt zur individuellen Paketauswahl bietet nun eine Modus für eine flache Liste, wodurch die Beschränkung der auswählbaren Pakete aufgehoben wurde.

Für weitere Informationen finden Sie auf der Wiki-Seite: draklive2

Memtest86+

PCMemTest, welches eine Abspaltung war, wurde zu Memtest86+ zurückgeführt. Aus diesem Grund ersetzt Memtest86+ PCMemTest als Arbeitsspeicher-Testwerkzeug auf allen Mageia ISOs. Es wird gegebenenfalls auch auf dem Anwendersystemen installiert, wo es automatisch in das Startmenü des Systems integriert wird.

Entfernen alter Kernel

Das Werkzeug um alte Kernel aus dem System zu entfernen, remove-old-kernels. Es arbeitet im Hintergrund, ohne dass man hiervon selbst Kenntnis erhält und behält die drei zuletzt installierten Kernel. Dies behebt ein Problem, welches dazu führen kann, dass das System nur begrenzten Speicherplatz auf der root Partition zur Verfügung hat, nachdem mehrere Aktualisierungen des Kernels durchgeführt wurden. Neben dem automatischen Modus, welcher wöchentlich durchgeführt wird, kann es eingerichtet werden, dass es manuell über die Befehlszeile ausgeführt wird. Mit der Option -h wird Ihnen die Hilfe angezeigt. remove-old-kernels kann auch vom Mageia Hauptmenü aus, unter Werkzeuge -> Systemwerkzeuge ausgeführt werden. Es ist auch eine man-page verfügbar, welches weitere Einzelheiten für fortgeschrittene Anwender bereithält.

Bitte beachten!
Falls Sie von Mageia 9 aus upgraden wird dieses Werkzeug nicht als Teil des Upgradeprozesses installiert.

Sie müssen remove-old-kernels manuell installieren um Zugriff auf dieses Werkzeug zu erhalten mga#31642.

Grundsystem

Kernel- und Hardwareunterstützung

  • Mageia 10 wird mit Kernel 6.6 ausgeliefert.

Jede Hardware, welche von dieser Kernelversion verwaltet wird, ist aktiviert. Der Kernel bietet bessere Grafik in Zusammenarbeit mit Mesa 3D 24.1.

  • Weitere Kernelarten sind vorhanden, im speziellen kernel-linus (ein unveränderter Kernel, ohne zusätzliche Patches). Weitere Informationen auf der Wiki-Seite Kernel-Arten.
  • Die Single-Queue I/O Schedulers wurden im Upstream, seit Kernel 5.0, entfernt. Falls Sie das ionice Werkzeug benötigen, erwägen Sie die Installation des neuen ionice-scheduler Pakets, welche den BFQ Scheduler für drehende Disketten aktiviert.
  • cpupower und powersave

dhcpcd ersetzt dhcp-cleint

dhcpcd ersetzt das veraltete dhcp-client. Unser Werkzeug zur Konfiguration des Netzwerks wurde darauf angepasst {prog|dhcpcd}} anstelle von dhcp-client zu verwenden.

Grafiktreiber

Mesa 3D wurde auf die Version 24.1 aktualisiert.

X Window System (X11)

Mageia 10 wird mit X.Org 21.1.13 und XWayland 24.1.0 ausgeliefert.

AMD Grafikkartentreiber
  • Mageia 10 verwendet den freien Grafikkartentreiber für AMD/ATI Grafikkarten, AMDGPU für neuere Karten und Radeon für ältere Grafikkarten. Im Vergleich zu Mageia 9 wurde die Hardwareunterstützung erhöht und die Geschwindigkeit verbessert.
  • Im Falle einer hybriden Karte funktioniert die Lösung wie auch beim nouveau Treiber beschrieben, und der vorgehende Befehl DRI_PRIME=n funktioniert auch zumindest beim Radeon Treiber.
Proprietärer AMD Treiber
  • Der proprietäre AMDGPU-PRO Treiber funktioniert nur mit X.org 1.1xx, weshalb dieser nicht mit Mageia 10 verwendet werden kann. An den OpenCL und HIP teilen wird gerade gearbeitet. Schauen Sie gelegentlich in das Testing Repository
NVIDIA Treiber
  • Der aktuelle libre X.Org Nouveau Treiber bietet erweiterte Hardwareunterstützung und Geschwindigkeit, verglichen zu Mageia 9.
  • Wir bieten auch den X.Org modesettings Treiber an (Welche am besten funktioniert hängt von Ihrer Grafikkarte ab.)
Proprietärer NVIDIA Treiber

NVIDIAs proprietärer Treiber wird nur in den 64-Bit nonfree Repositorien zur Verfügung gestellt:

  • Aktuelle GPUs werden durch die R580 Treiberserie "nvidia-current" unterstützt, welche mit dem Eintrag "Geforce 745 Serie und später" in unseren Werkzeugen ausgewählt werden kann. Wir bieten auch "nvidia-newfeature", auswählbar über den "Treiber: New feature", an - Dieser ist gedacht als alternativer Treiber für neuere Karten, beachten Sie jedoch, dass wir den nvidia-newfeature Treiber möglicherweise nicht aktuell und in Synchronisation mit dem Kernel halten können und das dieser weniger Aktuell als der nvidia-current Treiber sein kann. Die aktuelle Version kann anhand der Paketversion geprüft werden.
  • Für ältere GPUs bieten wir die proprietäre Treiberserie R470 "nvidia470" (genauso wie bei Mageia 9), gelistet als "Geforce 635 bis Geforce 920" in unseren Werkzeugen, an. Die R470-Serie war "nvidia-current" in Mageia 8 und einige Grafikkarten, welche diesen Treiber verwendeten, müssen nun händisch auf die R470-Serie umgestellt werden. Beachten Sie, dass dieser im Upstream nicht mehr unterstützt wird und keine Sicherheitsaktualisierungen erhält, jedoch bieten wir ihn, so wie er ist, für unsere Nutzer an, die ihn Auswählen. nvidia470 Pakete werden nicht in den Mageia 10 Live ISOs angeboten jedoch können diese aus den "nonfree" Repositorien, zur Installation, ausgewählt werden. (Bei Live Systemen muss persitenz aktiviert sein.)
Die R390 Treiberserie, welche ältere Grafikkarten wie die GF1xx Serie unterstützte, ist EOL (end of life) seit Ende 2022. Da der Treiber nicht mit neueren Kernel und neueren X-Server Versionen kompatibel ist mussten wir diesen entfernen.
  • CUDA und OpenCL werden durch "nvidia-current" unterstützt.
  • NEU: Es ist nun möglich Nvidia Treiber früh beim Systemstart zu laden, in initramfs. (In Mageia 9 seit Januar 2025)

Weiterführende Informationen, bezüglich allen Treibern, finden Sie hier.

Optimus Laptops

Einige Laptops enthalten "Hybrid Grafikkarten", welches bedeutet, dass diese zwei GPUs besitzen: eine ist die gewöhnliche, auf der CPU "interne" (oder "integrierte"), und wird iGP (integrierter Grafikprozessor) genannt, die andere ist die "dedizierte", von der CPU extern betriebene (DGO, dedizierter Grafikprozessor). Die integrierte ist mehr Energieeffizient, während die dedizierte schneller ist.

Besitzer eines NVIDIA Optimus Laptops (integrierte Intel oder AMD/ATI CPU+GUP, mit zusätzlicher NVIDIA GPU) haben nun drei Möglichkeiten um die Leistung der NVIDIA GPU zu verwenden:

  • Der freie Nouveau Treiber unterstützt Prime GPU offloading, welche über die DRI_PRIME=1 Umgebungsvariable verwendet werden kann (wenn nicht der NVIDIA Treiber von, z. B. Mageia-prime, verwendet wird). Schauen Sie in die Nouveau Dokumentation, um zu sehen, wie Xorg eingerichtet werden muss, um NVIDIA Prime mit DRI3 zu verwenden.
  • Wie in Mageia 9, das Bumblebee Paket kann als Überbrückung des Monitorsignals auf die NVIDIA GPU verwendet werden, welches Zugriff auf die stärkere Grafikkarte bietet, jedoch mit Berechnungsüberschuss.
  • Mageia-prime kann verwendet werden, um NVIDIA Prime Unterstützung einzurichten, welche von aktuellen Linux Kernel und X.Org-Server unterstützt wird. Es ermöglicht vollständig auf die NVIDIA GPU zu wechseln, ohne den Berechnungsüberschuss von Bumblebee und es wird die Verwendung von CUDA unterstützt.

In allen drei Fällen, wenn der Grafikkartentreiber eingerichtet wird, muss eines während der Installation ausgewählt werden und für gewöhnlich konfiguriert das Mageia Werkzeug nur die integrierte GPU (zumindest in den meisten Optimus Einstellungen), da diese grundsätzlich die einzige, physisch mit dem Monitor verbundene, ist. (Falls dies fehlschlägt, versuchen Sie eine andere Möglichkeit.)

Soundserver

Mageia 10 unterstützt neben PulseAudio auch PipeWire als Soundserver.

Voreingestellt werden beide installiert, jedoch ist nur PulseAudio aktiviert.

Wir bieten hier eine Anleitung wie man zwischen dem PulseAudio und PipeWire Backend wechselt. Sie können auch das Mageia Kontrollzentrum hierfür verwenden.

Bootloader

  • GRUB2 wurde auf Version 2.12 aktualisiert
  • Für den Systemstart unter UEFI wird rEFInd boot manager, als Alternative zu GRUB2, unterstützt.

Desktop-Umgebungen

Alle Desktop-Umgebungen, welche unten angegeben sind, befinden sich in Mageias Onlinequellen und können parallel auf jedem Mageia 10 System installiert werden. Einige davon befinden sich auf den physischen Medien, LiveDVDs und klassischen DVDs, wie in jedem Abschnitt angegeben.

Plasma

Plasma, die Desktop-Umgebung von der KDE Gemeinschaft, wird in der Version 6.1.2 bereitgestellt und wurde auf Qt 6.7 und dem KDE Framework 6.3, sowie den KDE Applications 24.05 aufgebaut.

Unter Plasma wird Wayland als voreingestellte Sitzung verwendet. Falls Sie X11 verwenden möchten, installiern Sie task-plasma-x11 oder task-plasma-x11-minimal und es sollte in der Liste in Ihrem bevorzugten Displaymanager, beim Anmeldebildschirm, erscheinen.

Beachten Sie, dass die Wayland Umgebung auch mit NVIDIAs R535 (nvidia-current) nonfree-Treiber verfügbar ist und Sie sich vergewissern sollten, dass in der Kernel Befehlszeile der Eintrag "nokmsboot" entfernt und "nouveau.modeset=0" hinzugefügt werden muss. - Diese wird als technische Vorschau für Tester zur Verfügung gestellt.

Der reguläre Displaymanager (DM) für die Plasma-Desktop-Umgebung ist der Simple Desktop Display Manager (SDDM).

Ksysguard wurde ersetzt durch plasma-systemmonitor.

Plasma befindet sich auf einer spezifische 64-Bit LiveDVD und kann auch von einer klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden.

liquidshell

liquidshell ist eine Alternative zur plasmashell

Es verwendet kein QtQuick sondern nutzt stattdessen QtWidgets, wodurch keine Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte benötigt wird.

In Mageia 10 ist liquidshell in den Repositorien verfügbar. Sobald dieses installiert ist wird liquidshell in den Optionen des von Ihnen verwendeten Display Manager angezeigt.

sddm-theme-coffee-ng

Wir haben an einer verbesserten Präsentation von Mageia gearbeitet, wodurch wir, als Teil dieser Arbeit, ein alternatives Thema für ssdm anbieten, sddm-theme-coffee-ng, lassen Sie uns wissen, was Sie darüber denken!

GNOME

GNOME 46 wird bereitgestellt. Es läuft nun als Voreinstellung mit Wayland, es wird aber auch als Alternative "GNOME on Xorg" angeboten. Beachten Sie, dass mit NVIDIAs nonfree-Treiber die GNOME Sitzung für gewöhnlich mit X11 gestartet wird.

Falls Sie das Aussehen und Verhalten von GNOME 2 bevorzugen bietet GNOME 3 auch eine "GNOME Classic" Sitzung an. GNOME "Flashback" ist eine zusätzliche Alternative. Es bietet eine ähnliche Benutzererfahrung wie die GNOME 2.x Serie. Der Unterschied zum MATE Projekt ist, dass GNOME FLashback GTK+ 3 verwendet und der aktuellen Entwicklung von GNOME folgt, durch Integration der aktuellen Änderungen an den GNOME Bibliotheken.

GNOME befindet sich auf einer spezifischen 64-Bit LiveDVD und kann auch von einer klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden.

LXDE

Diese sehr leichtgewichtige GTK+3-basierte Desktop-Umgebung ist weiterhin verfügbar und enthält fortlaufend Verbesserungen von Upstream und unserem Mageia Betreuer, obwohl die Gemeinschaft sich teilweiße auf LXQt fokussiert hat. LXDE kann nicht zusammen mit dem Soundserver PipeWire verwendet werden, es funktioniert nur mit PulseAudio. Srain wird nun als IRC Client mitgeliefert, anstelle von Hexchat.

LXDE kann von der klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden.

Xfce

Xfce 4.20 wird bereitgestellt.

Xfce wird als einzelne 32-Bit und 64-Bit LiveDVDs bereitgestellt und kann auch von der klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden.

LXQt

LXQt 2.2.0 wird bereitgestellt und wurde in die klassische Installations-ISO hinzugefügt.

Um die Einstellungen des Transparenz Compistors picom in Kombination mit dem Fenstermanager openbox anzupassen, können Sie picom-conf installieren.

LXQt mit Wayland

Wir bieten task-lxqt-wayland und task-lxqt-wayaland-minimal in unseren Repositorien und Sie können LXQt über die klassische ISO installieren, nach der Installation die Online Repositorien hinzufügen und eine der wayland Task-Pakete nachträglich installieren.

Sie können anschließend im Fenster Manager die Umgebung auswählen, welche Sie nutzen möchten. Dies Auswahlmöglichkeiten beinhalten nun kwin_wayland, labwc, niri und hyprland. Installieren Sie eine von diesen, bevor Sie das Task Paket installieren, ansonsten erhalten Sie eine, durch den Paketmanager, voreingestellte Auswahl.

Einige Möglichkeiten werden nicht funktionieren, schauen Sie hierzu in die Errata Seite.

MATE

MATE 1.28.0 wird bereitgestellt.

MATE kann von der klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden. Aufgrund von Speicherplatzbeschränkungen auf der DVD, werden einige Anwendungen, wie mate-screenshot (Screenshot Anwendung) nicht auf der klassischen DVD ISO bereitgestellt. Für eine vollständige MATE Desktop-Erfahrung sollte das Paket task-mate nach der Installation nachinstalliert werden.

Cinnamon

Cinnamon 5.8 wird bereitgestellt.

Cinnamon kann von der klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden.

Enlightenment

Das Enlightenment Task-Paket liefert E25.4 und die Enlightenment Foundation Libraries (EFL) 1.26.3 aus.

Natürlich enthält Mageia E's Econnman UI für die connman Verbindungsverwaltung (wenn aktiviert - der Standard ist sytemd-networkd.service mit dem Netapplet), zusammen mit vier EFL-basierten Anwendungen: den Terminology Terminalemulator, den Ephoto Bildbetrachter, der leichgewichtige Rage Videoplayer und der Evisum Systemmonitor. Ecrire, ein grundlegender EFL-basierter Texteditor ist auch als empfohlenes Paket verfügbar. Beachten Sie, dass die Erire UI und Einstellung der Schriftarten nicht zuverlässig mit dem m-Dimensions Thema funktionieren.

Für die neuen Nutzer von E: die Startanwendungen und Prozesse (wie die Mageia Online Anwendung für Aktualisierungsbenachrichtigungen) werden nicht automatisch aus /etc/xdg/autostart übernommen, können jedoch beim Systemstart aktiviert werden, indem Hauptmenü > Einstellungen > Apps > Startanwendungen aufgerufen wird und die entsprechende Anwendung und Systemprozesse hinzugefügt werden. Anwendungen (und nur diese) die beim Neustart der Desktop-Umgebung geladen werden, werden separat in einer Liste unter Hauptmenü > Einstellungen > Apps > Anwendungen beim Start verwaltet.

Enlightenments Systemleiste, welche die SNI appindicator Benachrichtigungen verwendet, ist ein separates Modul welches unter (Hauptmenü > Einstellungen > Modules) geladen und in einem Bereich (Panel) hinzugefügt werden muss, in welchem das Mageia Online Applet und Netapplet (wenn aktiviert), neben anderen Symbolen, angezeigt wird.

Zur Zeit wurde ein Problem festgestellt: Beim Neustart von E erscheint manchmal eine Warnung, dass der Efreet Cache nicht aktualisiert wurde. Diese Meldung kann ignoriert werden und rührt aus einer Zeitüberschreitung, welche für einige Systeme zu kurz eingestellt ist.

Leichtgewichtige Fenstermanagers

Sie können Ihre Mageia 10 Installation mit weiteren leichtgewichtigen Fenstermanager ausstatten, wofür wir eine Fülle an schmalen und effizienten Fenstermanager anbieten. Sie finden darunter die Manager afterstep, awesome, dwm, fluxbox, fvwm2, fvwm-crystal, fvwm3, i3, icewm, jwm, matchbox, openbox, pekwm, sugar, swm, und windowmaker. Nach der Installation erscheinen diese im Menü des Anmeldebildschirms Ihres gewählten Displaymanagers.

IceWM

IceWM wird standardmäßíg als "Notfall-"Desktop-Umgebung installiert, selbst wenn Sie Plasma oder GNOME im Installer ausgewählt haben. Diese Umgebung ist auch in allen Live ISOs enthalten.

Um diesen zu starten, wählen Sie "icewm-session" im Anmeldebildschirm ihres Displaymanagers aus.

Office Anwendungen

LibreOffice wurde auf Version 24.2.4 aktualisiert. Mehr Informationen in den offiziellen Veröffentlichungshinweise für 24.2.

Knotes wurde durch Marknote ersetzt. Dieses enthält einen Pfad um die Notizen zu importieren.

NoComprendo ist ein Werkzeug zur Spracherkennung, inklusive der Kontrolle des Desktops und der Diktate. Es verwendet nun die Vosk Bibiliotheken und Modelle.

Internetanwendungen

  • Der Chromium-Browser wurde entfernt, wegen zu viel Arbeit zur Pflege Falls Sie diesen benötigen, installieren Sie diesen als Flatpak; install app/org.chromium.Chromium/x86_64/stable, oder Chrome Flatpak. Verwenden Sie alternativ die von Google bereitgestellte RPM von Chrome.
  • Firefox wurde aktualisiert auf **
  • Wir haben Browser für das Gemini Protokoll hinzugefügt: Lagrange (SDL), Kristall (Qt), Offpunk (CLI)

Multimedia-Anwendungen

Seitdem das letzte Patent der MP3 Enkodierung im April 2017 ausgelaufen ist, ist dieses nun in den Core Repositorien verfügbar. Die Tainted Repositorien werden weiterhin für H.264, H.265/HEVC und AAC Enkodierung benötigt.

DisplayCAL ist ein Werkzeug um die Farben des Monitors mit Hilfe eines Sensors zu kalibrieren. Es ist wieder verfügbar, da es auf Python 3 portiert wurde.

Blender für 3D Animation befindet sich nun auf Version 4.1.1

Editoren

  • Vim wurde auf 9.1 aktualisiert
  • NeoVim 0.10 wird auch bereitgestellt

Spiele

In der Mageia Gemeinschaft wurde unsere Liebe von freier Software auf Open Source Spiele erweitert. Eine große Anstrengung wurde während des Mageia 10 Veröffentlichungszeitpunkts gemacht, um viele neue Spiele als Pakete anzubieten, wodurch Mageia 10 eine sehr gute Plattform für intensive und causale Spieler geeignet ist. Sie können die Mageia App DB anschauen, um eine Liste an (FIXME!) all den neuen und aktualisierten Spiele in Mageia 10 anzeigen zu lassen. Siehe auch Spieleumgebungen

Bildung

Mageia 10 kommt mit gcompris-qt 4.1, welches einige neue Aktivitäten mit sich bringt.

Softwareentwicklung

Compiler und Werkzeuge

Glibc wurde auf 2.39 aktualisiert. GCC wurde auf 14.1 aktualisiert, GDB auf 14.2 und Valgrind auf 3.20.0. LLVM wurde auf 20.1 aktualisiert.

Firebird wurde auf 4.0.2 aktualisiert

IPython wurde auf 8.10 aktualisiert.

Die meisten Bibliotheken wurden auf die aktuelle stabile Version (Long-Term Unterstützung, falls verfügbar) aktualisiert, darunter Qt 5.15.7 und GTK+ 3.24.34. GTK4 wird auch in der Version 4.10.3 angeboten. Tcl/Tk befindet sich auf der Version 8.6.13.

Ocaml wurde auf 4.14.0 aktualisiert.

Der Java Stack wurde auf 17 aktualisiert, Java 8 und Java 11 sind weiterhin verfügbar, jedoch nicht voreingestellt. Java latest bietet die neuste, nicht veröffentlichte Java Version. Aktuell Java 18

Mono wurde auf 6.12 aktualisiert.

Der MinGW Stack wurde aktualisiert.

Virtualisierung

QEmu wurde auf 9.0 aktualisiert.

libvirt wurde auf 10.3 aktualisiert, virt-manager auf 4.1.0, libguestfs auf 1.49. Einige der libguestfs Unterpakete wurden aus guestfs-tools 1.49 erstellt.

Xen befindet sich auf Version 4.18.0.

VirtualBox

VirtualBox befindet sich in Version 7.0.18 a.

Programmiersprachen

Python 3 wurde auf 3.13 aktualisiert. Python 2 befindet sich im Ruhezustand (die meisten python2 Module wurden bereits entfernt).

Perl wurde auf 5.38 aktualisiert.

Ruby wurde auf 3.1.5 aktualisiert.

Rust befindet sich in der Version 1.92.0. Es wird während des Mageia 10 Supportzeitraums aktualisiert, um die neusten Entwicklungen anzubieten.

PHP wurde auf 8.4 / 8.5 aktualisiert (zu Entscheiden, welches die Grundsätzliche Version wird)

Die Qt Bibliotheken sind sowohl in der Version 5.15.12 als auch in der Version 6.7.1 verfügbar. Sie hat Verbindungen zu PyQt5, PyQt6, PySide2 und PySide 6.

Serveranwendungen

Nextcloud

In Mageia 10 bieten wir wieder den Nextcloud Server an, sowie den Nextcloud clienten.

Veyon

Diese Anwendung ersetzt das Programm italc und lässt Sie eine Gruppe von Computern überwachen und kontrollieren. Es ist in der Version 4.7.4 verfügbar.

Kea

Kea ist ISCs Ablösung des langlebigen, aber nun veralteten, dhcp-server (dhcpd). Es ist kein Drop-In Ersatz, da die Syntax zur Konfiguration sich sehr stark unterscheidet und dadurch ein händischer Eingriff und Migration erfolgen muss.

Upgraden von Mageia 9

Das Upgraden von Mageia 9 wird unterstützt und wurde über die letzten Monate feiner abgestimmt.

Schauen Sie hierzu Wie man die richtige Upgrade-Methode auswählt

Bitte beachten!
Bitte lesen Sie auch das Mageia 10 Errata Kapitel "Bekannte Probleme".

Vorbereitung

  • PRÜFEN SIE, dass das eingestellte Datum und die Uhrzeit, auf Ihrem System, richtig eingestellt ist. Die Paketsignatur ist Zeit/Datum Sensitiv. Aktualisierungen können, bei einer falsch eingestellten Datum und Zeiteinstellungen, fehlschlagen.
  • Lesen Sie aufmerksam diese Dokumentation (Veröffentlichungshinweise) und die Errata um zu prüfen, ob Sie noch etwas vorbereiten müssen.
  • Sichern Sie alle wichtige Daten.
  • Fortgeschrittene Anwender haben möglicherweise Änderungen durchgeführt, welche gegebenenfalls für ein problemfreies Upgrade rückgängig gemacht werden müssen.
    • Falls Sie Repositorien von Drittanbietern verwenden, vergewissern Sie sich, dass Sie eine Sicherung/Kopie von /etc/urpmi/urpmi.cfg erstellen. Die Informationen in der Sicherung können dafür verwendet werden, wenn Sie diese später wieder hinzufügen möchten. Stellen Sie die Zeile der Drittanbieter in urpmi.cfg NICHT einfach wieder her. Der Inhalt der Datei und die zutreffenden Dateien in /var/lib/urpmi werden erstellt, wenn das Repositorium wieder hinzugefügt wurde.
    • Falls Paketnamen in /etc/urpmi/skip.list hinzugefügt wurden, löschen Sie diese.
    • Deaktivieren oder entfernen Sie alle Debug und Drittanbieter Repositorien , welche durch drakrpm-edit-media (MCC -> Software verwalten -> Paketquellen für Installation und Aktualisierungen einrichten).
    • Bei einem 64-Bit System müssen alle 32-Bit Entwicklerbibliotheken deinstalliert werden. Sie können diese durch das Wort "devel" im Namen erkennen. Um herauszufinden, ob Ihr System solche Bibliotheken enthält können Sie den folgenden Befehl verwenden:

      rpm -qa --queryformat "%{NVRA}\n" |grep i586 |grep devel

    • Entfernen nun Sie Pakete die nicht in den Repositorien eingerichtet sind - Sichtbar durch den Befehl urpmq --not-available. Diese können gegebenenfalls nach dem Upgrade erneut installiert werden, falls diese benötigt werden.
  • Führen Sie eine normale, vollständige Systemaktualisierung durch (am wichtigsten rpm und urpmi) .
  • Es ist sehr wichtig Ihr System neu zu starten, nach die Aktualisierungen von mga#34918 & mga#34920 installiert wurden. Die aktualisierten gpg Schlüssel werden für die Migration zu Mageia 10 benötigt.
  • Einige Software benötigt womöglich spezielle Aufmerksamkeit, wie zum Beispiel, dass Docker während des System-Upgrades nicht aktualisiert wird; siehe hierzu Docker weiter oben.
  • Es ist gut Speicherplatz freizugeben, im speziellen durch deinstallieren von alten Kernel, speicherlastige Spiele, ...
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie das task-* Paket von ihrer bevorzugten Desktop-Umgebung' installiert haben. Dies stellt sicher, dass kein benötigtes Paket für den Desktop beim Upgrade vergessen wird. Beispiel: {pkg|task-plasma}}. Falls Sie nicht die vollständige Plasma Umgebung benötigen, verwenden Sie task-plasma-minimal. Bei anderen Desktop-Umgebungen ist es das selbe Schema, so gibt es zum Beispiel für task-gnome, task-xfce auch eine "-minimal" Variante.

Nicht unterstützt:

  • Direkte Aktualisierung von Mageia 8 (oder ältere Versionen).
  • Verwenden von Live-Abbildern - da das Live-System auf das Zielsystem "wie es ist" kopiert wird.
  • Upgraden einer Mageia Installation welche zuvor KEINE UEFI Installation war, auf ein Mageia 9 im UEFI-Modus.

- In diesen Fällen müssen Sie eine frische Installation durchführen (möglicherweise mit Beibehaltung des /home Verzeichnisses).

Upgraden über das Internet

Die Mageia Upgrade-Benachrichtigung, Mageia Online, wird Sie darüber Informieren, sobald eine neue Mageia Veröffentlichung verfügbar ist und Sie fragen ob Sie ein Upgrade durchführen möchten. Falls Sie zustimmen wird das Upgrade aus Ihrere Mageia Installation heraus gestartet, ohne das weitere Schritte nötig sind.

Falls Sie die Upgrade-Benachrichtigung deaktivert wurde oder diese aus irgend einem Grund nicht automatisch ausgeführt wird können Sie das Upgrade manuell, entweder über die GUI (mgaonline) oder die CLI (urpmi/dnf) durchführen. Jede Methode wird unten beschrieben.

Für jede Upgrade Methode über das Internet, als erstens:

  • Aktualisieren Sie Ihr System vollständig und stellen Sie sicher, dass Sie über genügend freien Speicherplatz verfügen, bevor Sie das Upgrade starten. Mindestens 2 GB, abhängig von Ihrer Konfiguration - lesen Sie hierfür die Notizen und sichere Methode über das Online-Upgrade mit urpmi (CLI), weiter unten.
  • Starten Sie das System neu, damit Sie sicher sind, dass die neusten Updates der verschiedenen Systemteile verwendet werden - vor allem vergewissern Sie sich, dass Sie den neusten Kernel verwenden ( mindestens 5.15.120-2 aus Updates oder 6.0.8-3 aus Backports - damit dkms funktioniert mga#31982 )
  • Vergewissern Sie sich, dass alle Bildschirmsperren deaktiviert sind.
Bitte beachten!
Verwenden Sie, falls möglich, eine kabelgebundene Internetverbindung, vor allem wenn Sie unfrei WLAN-Treiber nutzen.
Online-Upgrade mit mgaonline (GUI)
  • Verwenden Sie das Mageia Online Symbol in der Systemleiste um den Upgradevorgang zu starten.

Falls Ihnen das Upgrade nicht angeboten wird:

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist, indem Sie alle verfügbaren Aktualisierungen durchführen.
  • Schauen Sie im Mageia Kontrollzentrum - Software verwalten - Aktualisierungsfrequenz einrichten, ob die Auswahl "Nach neueren Mageia Versionen suchen" aktiv ist.
  • Schauen Sie in Ihr /home Verzeichnis nach dem versteckten Verzeichnis .MgaOnline. Falls in diesem Verzeichnis eine Datei mit dem Namen mgaonline vorhanden ist, löschen Sie diese. Nach einem Neustart sollte das blaue Upgradesymbol erscheinen, sobald Mageia Online das nächste Mal nach Aktualisierungen sucht. Sobald Mageia 9 das Supportende (EOL) erreicht hat, wird das Symbol Orange und zeigt eine Pop-Up-Warnung, dass Mageia 9 nicht mehr unterstützt wird. Alternativ können Sie den Upgradevorgang mit folgendem Befehl starten. Es wird Sie über die Verfügbarkeit der neuen Mageia 10 Distribution informieren, die Paketquellen konfigurieren und das Upgrade starten.
$ su -c 'mgaapplet-upgrade-helper --new_distro_version=10'
Online-Upgrade mit urpmi (CLI)

Diese Methode ist nützlich, wenn die root-Partition verschlüsselt ist, da das gestartete System dann bereits die Partition entschlüsselt hat. Die beste Methode um ein Upgrade durchzuführen ist run-level 3 zu verwenden, damit der X-Server und die grafische Umgebung nicht ausgeführt wird. Dadurch sollte das Upgrade sauberer durchlaufen, als bei der Verwendung einer Terminal Anwendung, da weniger Anwendungen laufen, welche das Upgrade erschweren können.

Run-Level 3 kann dadurch aktiviert werden, indem in die Kernel-Befehlszeile eine "3" hinzugefügt wird. Eine weitere Möglichkeit ist der Befehl: systemctl isolate multi-user.target

Falls Sie dnf installiert haben, sollten Sie den dnf-makecache timer anhalten, da dieser zu einem Absturz von urpmi, während des Upgrades, führen kann (siehe mga#25072). Die Befehle dazu sind unten aufgeführt.

Es wird, vor dem Ausführen der nächsten Befehle, empfohlen, "script upgrade_log.txt" auszuführen, um Mitteilungen während des Upgrades zu protokollieren, falls ein Problem auftreten sollte. Die Mitteilungen werden in der Datei upgrade_log.txt gespeichert. Geben Sie "exit" ein, um das "script" zu verlassen.

Hier finden Sie die grundlegenden Upgrade-Schritte:

  • Werden Sie root in einem Terminal. Alle folgenden Befehle müssen als root ausgeführt werden:
su -
  • Vergewissern Sie sich, dass ihr System auf dem aktuellen Stand ist:
urpmi --auto-update --auto --force
  • Deaktivieren Sie dnf makecache (dieser Schritt kann übersprungen werden, wenn dnf nicht installiert ist):
systemctl stop dnf-makecache.service
systemctl stop dnf-makecache.timer && systemctl daemon-reload
  • Entfernen Sie alle existierenden Paketquellen aus Ihrem System:
urpmi.removemedia -a
  • Fügen Sie die Mageia 10 Paketquellen hinzu, entweder:
    • Mit der MIRRORLIST Methode (welche den Spiegelserver automatisch, anhand Ihrer geografischen Lage, auswählt). urpmi wird $ARCH entsprechend ihrer Rechnerarchitektur automatisch ausfüllen:
    urpmi.addmedia --distrib --mirrorlist 'http://mirrors.mageia.org/api/mageia.10.$ARCH.list'
Warnung!
Verwenden Sie für 32-Bit Systeme i686 anstelle von $ARCH
    • oder verwenden Sie einen spezifischen Spiegelserver. Sie können die URL-Adressen der Spiegelserver anhand der Mageia Spiegeldatenbank erhalten:
    urpmi.addmedia --distrib <mirror_url>
  • Starten Sie das Upgrade. Es wird empfohlen diesen Befehl zwei Mal auszuführen, da beim ersten Durchlauf einige Pakete zwar heruntergeladen, jedoch nicht installiert worden sein könnten.
urpmi --auto-update --auto --force
Bitte beachten!
Es ist häufig eine gute Idee, wenn Sie genügend freien Speicherplatz zur Verfügung haben, das Upgrade zu testen bevor es real ausgeführt wird.
Mit dem Befehl: urpmi --auto-update --auto --force --download-all --test werden alle Pakete heruntergeladen und das 'Upgrade' ist nur eine Simulation. Dies benötigt sehr viel freien Speicherplatz - Mehr als 2 GB Speicherplatz auf der /var Partition (oder /, falls Sie kein /var besitzen). Falls Sie mehrere große Desktop-Umgebungen und viele Anwendungen haben, benötigen Sie gegebenenfalls mehr - falls Sie nur eine leichtgewichtige Desktop-Umgebung haben, dann weniger). Haben Sie auf einer anderen Partition Speicherplatz, können Sie den Speicherort für die zu herunterladenden Dateien festlegen, indem Sie einen Pfad zu dieser Partition nach dem --download-all Befehl festlegen.
Falls das Resultat der Simulation gut verlaufen ist, kann das wirkliche Upgrade mit dem Befehl urpmi --auto-update --auto --force --download-all durchgeführt werden (der selbe Befehl, jedoch ohne --test). Fügen Sie auch den Pfad der heruntergeladenen Dateien hinzu, falls dies zuvor getan wurde.
Wenn das Resultat der Simulation nicht gut verlaufen ist, stellen Sie das Mageia 9 Repositorium mit dem Befehl urpmi.removemedia -a und urpmi.addmedia --distrib --mirrorlist 'http://mirrors.mageia.org/api/mageia.9.$ARCH.list' wieder her und bereinigen Sie danach den Zwischenspeicher mit dem Befehl urpmi --clean.
Online-Upgrade mit DNF (CLI)

Falls Sie DNF bereits für die Softwareverwaltung verwenden (oder nun darauf wechseln) (und es, wie auf unserer Wiki Seite beschrieben, eingerichtet haben), können Sie Mageia in nur wenigen Schritten upgraden.

  • Werden Sie root in einem Terminal. Alle folgenden Befehle müssen als root ausgeführt werden:
su -
  • Vergewissern Sie sich, dass ihr System auf dem aktuellen Stand ist:
dnf --refresh upgrade
  • Installieren Sie das System-Upgrade Plug-in:
dnf install 'dnf-command(system-upgrade)'
  • Starten Sie den Download der Mageia 10 Pakete und den Transaktionstest:
dnf system-upgrade --releasever 10 download --allowerasing.
Dieser Befehl bittet um eine Bestätigung und gibt den benötigten Speicherplatz an, bevor der Download gestartet wird. Falls Sie nicht den benötigten freien Speicherplatz und zusätzlich einige hundert MB in der /var Partition haben (falls /var keine separate Partition ist, jedoch ein Teil der / Partition, addieren Sie dort zusätzlich einige hundert MB hinzu), dann schaffen Sie entweder genügend Speicherplatz oder fügen Sie die Option --downloaddir Pfad zu einem Verzeichnis mit freiem Speicherplatz, hinter dem eben genannten Befehl hinzu. Falls Sie eine separate /boot Partition haben, vergewissern Sie sich, dass diese genügend Speicherplatz für einen zusätzlichen zweiten Kernel besitzt. Vergewissern Sie sich auch, dass / zusätzlichen Speicherplatz für größere neuere Anwendungen bietet. Wenn Sie genügend Speicherplatz haben, Antworten Sie mit ja um den Download zu starten. Zusätzlich wird ein Übertragungstest durchgeführt.
  • Sobald der Download- und Übertragungstest erfolgreich war, speichern Sie Ihre Arbeit und schließen Sie alle offenen Anwendungen!
Der nächste Befehl startet ihr System sofort neu!
  • Starten Sie das Upgrade:
dnf system-upgrade reboot

Verwenden der Installationsanwendung zum upgraden

Sie können sowohl das minimale NetInstall Abbild, als auch die große traditionelle (nicht Live) Abbilder verwenden um eine saubere Installation durchzuführen, aber auch um ein Upgrade durchzuführen.

  • DVD enthält eine Menge an Paketen. Nachteil: kein WLAN (aufgrund von fehlendem Speicherplatz und unserem Wunsch das Abbild frei von proprietären Treiber zu halten. Die Laufwerke müssen während des Startvorgangs geladen werden, damit diese funktionieren).
  • Netinstall lädt alles herunter. Die nonfree Version enthält eine Menge an Treibern, WLAN wird unterstützt.

Dies bedeutet, wenn die Kabelgebundene Netzwerkverbindung nicht verfügbar ist, müssen Sie das nonfree Netinstall Abbild verwenden um eine WLAN Verbindung aufbauen zu können, da eine Aktualisierung der Repositorien benötigt wird. - Siehe die Warnung weiter unten.

Falls Sie eine kabelgebundene Netzwerkverbindung verwenden können Sie entweder die NetInstall oder die traditionelle DVD ISO verwenden. Die DVD ist größer beim ursprünglichen Download, jedoch muss beim Upgrade weniger heruntergeladen werden.

Upgrade mit der traditionellen DVD ISO

  • Folgen Sie den vorbereitungen weiter oben.
  • Notieren Sie, welche Repositorien aktiviert sind (und wurden jemals aktiviert und installiert!)
Warnung!
Offline Aktualisierungen (z. B. Upgrades ohne die Online-Repositorien einzurichten) werden nicht unterstützt.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie, für das Upgrade, eine kabelgebundene Internetverbindung zum Computer haben! (Ansonsten verwenden Sie den NetInstaller stattdessen, für WLAN).
  • Laden Sie die ISO von der Mageia Download Seite und brennen diese auf eine DVD oder übertragen diese auf einen USB-Stick. Für weitere Einzelheiten, schauen Sie sich den Artikel über die verfügbare Installationsmedien an.
  • Starten Sie vom erstellten Medium und vergewissern Sie sich, dass dieses im selben Modus (legacy/BIOS oder UEFI) wie die Mageia 9 Installation gestartet wird.
  • Wählen Sie aus dem GRUB (dem Bootloader) Menü "Mageia 10 installieren" aus.
  • Wählen Sie Aktualisieren aus.
  • Wenn Sie beim Medienauswahl Fenster sind, fügen Sie das Repository hinzu, welches Sie zuvor notiert haben.
Warnung!
Upgrades ohne die Einrichtung der Online-Repositorien wird nicht unterstützt.

Es ist wichtig, dass die Online-Repositorien während des Upgradevorgangs eingerichtet werden, da das DVD-Abbild nur eine Teilmenge der vollständigen Zusammenstellung der Mageia Online-Repositorien enthält, und:

  • Sie möglicherweise weitere Software installiert haben, welche sich nicht auf den ISOs befindet, sondern nur in den Online-Repositorien.
  • Wenn Sie wichtige 32-Bit Pakete in einer 64-Bit Installation verwenden, da die 64-Bit ISO nur die 64-Bit Pakete enthält und der Upgradevorgang fehlschlägt, wenn Sie nicht die Online-Repositorien eingebunden haben.
  • Durch die längere Zeit nach der Veröffentlichung ist es möglich, dass Ihr System einige Aktualisierungen von Anwendungen mit neueren Versionen erhalten hat, als welche, die sich auf den Installations-Abbildern befindet.

Verwenden Sie beim ersten Neustart, nach dem Upgrade, führen Sie den Befehl 'urpmi --auto-update' aus, um sicher zu gehen, dass alle Pakete aktualisiert wurden. Im Falle von Problemen schauen Sie in die Errata: Wenn das Upgrade fehlschlägt.

Upgraden über die NetInstall ISO

Folgen Sie den Anweisungen weiter oben, wie für den traditionellen DVD Installer, da diese sehr Ähnlich sind.

Schauen Sie auch unter Mageia Netinstall ISO.

Upgraden einer verschlüsselten Installation

Verwendung des NetInstall- oder DVD-Abbilds.

Als erstes sollten Sie das System starten, welches Sie aktualisieren möchten:

  • Nicht benötigte Kernel und große Anwendungen, welche Sie nicht benötigen, deinstallieren.
  • Eine vollständige Aktualisierung von Mageia 8 durchführen.
  • Notieren Sie sich welche Medien Sie verwenden und verwendet wurden (Sind die "tainted"-Repositorien aktiv? Falls Sie es auf einem 64-Bit System sind, sind auch die 32-Bit Repositorien aktiv?).
  • Notieren Sie sich welche Partitionen und welche Einhängepunkte (mount points) verwendet werden.

Bereiten Sie anschließend, wie oben beschrieben, den traditionellen Installer vor und:

  • wählen Sie Installation, die Sprache, akzeptieren Sie die Lizenz, das Land, das Tastaturlayout und die "benutzerdefinierte Partitionierung".
  • klicken Sie auf die verschlüsselte Partition und wählen Sie Verwenden. Geben Sie daraufhin Ihr Kennwort der Verschlüsselung ein.
  • falls Sie LVM verwenden wird ein neuer Tab geöffnet und die LV Partitionen werden angezeigt.
  • weisen Sie die Einhängepunkte für alle benötigten Partitionen, bis auf swap, zu (wie Sie diese zuvor notiert haben, bzw. aus dem Partitionsnamen, -größe und -art entnehmen können. Vergessen Sie nicht /boot, außerhalb der LVM Verschlüsselung!).
  • WICHTIG: Nach dem Klicken auf Weiter müssen Sie die Option "Formatieren aller Partitionen" abwählen! Oder, falls Sie ein sauberes System, allerdings die Benutzerdaten, erhalten möchten, formatieren Sie die /boot, / und gegebenenfalls die /usr /tmp usw. Partitionen, falls Sie diese haben, jedoch NICHT die /home Partition.
  • Sie sollten alle Medien-Repositorien aktivieren [die Sie sich zuvor notiert haben), welche Sie in der vorherigen Mageia Installation verwendet hatten - jedoch nicht Backports.
  • Wie bei einer unverschlüsselten Installation wird empfohlen, die Online-Repositorien einzurichten, inklusive die entsprechenden Aktualisierungsquellen.

Bekannte Probleme

Benutzereingriff benötigt

Benötigte Aktionen durch den/die Anwender/in, welche nicht hier, noch auf der Errata Seite beschrieben sind.

Dovecot, der IMAP Server, wurde auf 2.4.2 aktualisiert, welche eine Konfigurationsdatei verwendet, die nicht mit der alten 2.3 Konfiguration kompatibel ist. Bitte lesen Sie aufmerksam die Dokumentation für das Upgrade von dovecot.org durch.

Bugs

Siehe Errata Seite.

Fehler melden

Wir haben einen Bug-Tracker. Bevor ein Fehler gemeldet wird, lesen Sie bitte zuvor die Errata Seite und suchen Sie auch im Bug-Tracker, um zu prüfen, ob dieser bereits gemeldet wurde. - Falls dieser bereits gemeldet wurde, dann können Sie gegebenenfalls verwertbare Informationen hinzufügen oder beim testen von vorgeschlagenen Aktualisierung helfen. Um mitzuwirken benötigen Sie einen Mageia Account, welchen Sie unter https://identity.mageia.org/ erstellen können. Falls Sie nicht wissen wie, schauen Sie unter wie man einen Fehler meldet.

Sie sind auch in unserem Forum gern gesehen. Für die Entwicklungsphase, schauen Sie unter den Abschnitt "Testing : Alpha, Beta, RC and Cauldron".

Pakete die aus der Distribution entfernt wurden

Ohne Entfernung während des Upgrades

Die folgenden Pakete wurden aus der Distribution entfernt. Diese haben keinen Einfluss auf den Upgrade-Vorgang - sie sollten auf den Systemen nach dem Upgrade weiterhin funktionieren, jedoch erhalten diese keine Unterstützung mehr, falls dies doch nicht der Fall sein sollte. Vielmehr erhalten diese auch keine Aktualisierungen mehr, was erstens bedeutet, dass diese, gegenüber der Upstream-Version, veraltet sind und zweitens anfällig für mögliche Sicherheitsprobleme werden können - falls sie das nicht bereits sind. Sie sollten am Besten auf eine Upstream-Version wechseln oder auf eine besser betreute alternative Anwendung, jedoch ist dies Ihre Entscheidung.

Diese Kategorie enthält die folgenden, alphabetisch sortierten, Pakete:

  • sparkleshare

Pakete die während des Upgrades ersetzt werden

Pakete die während des Upgrades entfernt werden

Die folgenden Pakete wurden aus der Distribution entfern und als veraltet, im task-obsolete Paket, markiert: diese werden beim Upgradevorgang entfernt:

Diese Kategorie enthält die folgenden Pakete, alphabetisch: