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Contents

Einführung

Mageia ist ein "Freie Software" Betriebssystem der GNU/Linux Familie, welche entweder als Haupt-Betriebssystem installiert werden kann, oder als alternatives System zu einem bereits installierten Betriebssystem (Dual Boot). Es ist ein Community Projekt, welches mit Hilfe der non-profit Organisation Mageia.Org, mit gewählten Mitwirkenden, erstellt wird. Mageia wird von und für die Nutzergemeinschaft entwickelt und deckt alle mögliche Nutzergruppen ab, von Anwendern, die das erste Mal ein GNU/Linux System verwenden, bis hin zu erfahrene Entwickler oder Systemadministratoren.

Die aktuellste stabile Veröffentlichung des Mageia Projekts, Mageia 8, wurde mehr als ein Jahr lang entwickelt. Es wird mit Sicherheits- und Fehlerkorrekturen für 18 Monate versorgt, bis zum Oktober 2022.

Verfügbare Installationsmedien

Mageia ist in drei unterschiedlichen Installationsmedientypen verfügbar:

  • Klassische ISOs (DVD 32-Bit, DVD 64-Bit), welche den traditionellen Installer DrakX verwenden. Die 32-Bit und 64-Bit DVDs enthalten alle unfreien Treiber. Die Verwendung der unfreien (nonfree) bzw. proprietären Pakete kann während der Installation deaktiviert werden. Beachten Sie, dass der klassische Installer keine unfreien (non-free) Treiber enthält, weshalb möglicherweise eine kabelgebundene Netzwerkverbindung benötigt wird, falls Sie Online-Repositorys während der Installation verwenden möchten.
  • Netzwerkinstallation-ISOs (32-Bit und 64-Bit, beide als freie und unfreie Versionen), besitzen eine minimale Größe und enthalten nur den Installer Stage 1, welcher die benötigte Hardwareunterstützung für den Start, die Verbindung zum Netzwerk und dem Download von Stage 2, enthält. Sie benötigen womöglich die unfreie Version um die benötigten Trreiber, darunter WLAN, zu haben. Von da an verhält es sich wie der klassische ISO-Installer, bis auf das es alle Daten aus dem Netzwerk, von Mageia oder einem anderen Repository, möglich auch lokal, lädt. Beachte: Es ist eine gute Idee zu erst eine minmale Installation durchzuführen und den Rest vom gestarteten Zielsystem zu installieren - vor allem während der Entwicklungszeit von Mageia (Alpha, Beta, RC), da während dieser Zeit die Dateien regelmäßig geändert werden. Beachte: NetInstall ISOs sind nicht angepasst, um unter 32-Bit EFI Systeme zu starten
  • Live ISOs, können direkt gestartet werden um Mageia zu verwenden und können auch zur Installation auf dem eigenen, festen Laufwerk verwendet werden. Live-Medien enthalten entweder die Plasma (64-Bit), die GNOME (64-Bit) oder die Xfce (32- oder 64-Bit) Desktop-Umgebung. Die Live-DVDs enthalten alle unterstützen Sprachen und eine Vorauswahl an Software, wodurch die Live ISOs hierdurch eine schnellere Möglichkeit bieten, ein nutzbares Mageia-System zu erhalten. Zudem haben wir die Eigenschaft der Persistenz hinzugefügt, wodurch es ermöglicht wird, eine Partition zu erstellen, um die von Ihnen während des Live-Betriebs vorgenommenen Anpassungen abzuspeichern und das System nach einem Neustart in dem zuletzt verwendeten Zustand wieder weiter verwenden zu können - optional auch verschlüsselt. Dadurch können Sie Mageia und Ihre Daten einfach bei sich haben!. Der persistente Modus benötigt weniger Arbeitsspeicher. Tipp: Um den Aktualisierungsvorgang zu optimieren, können Sie Pakete deinstaliieren. Sehen Sie hierfür Pakete_entfernen-de#Persistenter_Live-USB und weiteres auf dieser Wiki-Seite. Sie können auch Ihre eigene Live-Version erstellen!

Alle ISO Abbilder können auf eine DVD gebrannt oder auf ein USB-Laufwerk übertragen werden. Bitte beachte jedoch die Größenunterschiede, so kann ein 4GiB großes Abbild zu groß für ein 4GB großes USB-Laufwerk sein, aufgrund von unterschiedlichen Zählweisen.

Für weitere Informationen schaue in unser Handbuch zum Auswählen und Verwenden der ISOs.

Sie finden die verschiedenen Downloadinformationen auf der Mageia 8 Download Seite: direkte Downloads (FTP und HTTP) und BitTorrent Downloads sind verfügbar.

Die Mageia Onlinequellen/-repositorys

Die Mageia Softwarepakete, welche bei Mageia verfügbar sind, sind in drei verschiedene Quellen/Medien aufgeteilt, abhängig des Lizenztyps unter dem die Pakete stehen. Hier ist eine Übersicht dieser Quellen:

  • Core: Die Core Quellen enthalten Pakete welche unter freien und Open Source Lizenzen stehen. Die "Core" Medien, darunter "Core Release" und "Core Updates" sind standardmäßig aktiviert.
  • Nonfree: Die unfreien Quellen enthalten Pakete welche kostenfrei sind und frei verteilt werden dürfen, jedoch aber Closed Source Software enthalten (deshalb der Name - nonfree bzw. unfrei). Darunter sind zum Beispiel die proprietären Treiber von NVIDIA und AMD Grafikkarten, verschiedene Firmware für WLAN Karten usw.

Die unfreien Quellen sind als Voreinstellung bereits aktiviert, können jedoch, falls man keine unfreien Pakete verwenden möchte, während dem Installationsvorgang deaktiviert werden.

  • Tainted: Die unsauberen Quellen enthalten Pakete welche unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurden. Das Hauptkriterium diese Pakete in die unsauberen Quellen zu integrieren liegt daran, dass diese in bestimmten Ländern die Patent- oder Urheberrechte verletzen, darunter Multimedia Codecs welche benötigt werden um bestimmte Audio-/Videodateien abzuspielen, Pakete welche benötigt werden um eine kommerzielle DVDs abzuspielen, etc.
    Die unsauberen Quellen werden standardmäßig mitgeliefert sind allerdings nicht aktiviert. Diese sind komplett opt-in. Bevor man diese aktiviert sollte man die lokalen Gesetze prüfen.
    Diese Quellen sind für Mageia das, was RPM Fusion für Fedora Nutzer ist, jedoch mit einer höheren Qualität, da die dort vorhanden Pakete von den Mageia Paketbauer erstellt werden.

32-Bit Repositorys unter 64-Bit Systeme

Bitte beachten Sie, dass bei 64-Bit Systemen die 32-Bit Quellen zwar eingerichtet werden, diese allerdings als Voreinstellung nicht aktiv sind. Diese werden für einige Pakete benötigt, darunter Steam. Falls Sie solch ein Paket installieren möchten, welches Abhängigkeiten zu 32-Bit Repositorys enthält, prüfen Sie, dass "Core 32bit Release" und "Core 32bit Updates" aktiviert ist. Möglicherweise müssen in einigen Fällen die 32-Bit nonfree oder tainted (beide Quellen: "Release" und "Updates") Repositorys aktiviert werden. Grundsätzliche Regel: Aktivieren Sie die 32-Bit Repositorys nicht, ohne die entsprechenden 64-Bit Repositorys auch aktiviert zu haben, da 64-Bit Bibliotheken (generell) auf 64-Bit Systemen bevorzugt werden und sollten die 32-Bit Repositorys verwendet werden, beachten Sie, dass die Release und die Updates Medien aktiviert sind, um keine potenziellen Aktualisierungen zu verhindern.


Wenn die nonfree oder tainted 64-Bit Quellen aktiviert sind, sollten die dazugehörigen 32-Bit Quellen auch aktiviert werden (sowohl für Release/Core, als auch für Update), da diese für bestimmte Pakete, wie z.B. PlayOnLinux oder Steam benötigt werden. Falls Sie auch Pakete installieren möchten, welche Abhängigkeiten zu Paketen aus den 32-Bit Repositorys haben, wie PlayOnLinux oder Steam, dann vergewissern Sie sich, dass zumindest die "Core 32bit Release" und "Core 32bit Updates" Repositorys aktiviert ist.

Highlights der Veröffentlichung

Schnelleres Parsing der Paket-Metadaten

Die urpmi Metadaten sind nun mit Zstd, anstatt mit Xz, komprimiert, wodurch das Parsing schneller durchgeführt wird.

Python 2 ist zum großen Teil tot

Die meisten python2 Module & Software wurde entfernt.

Unterstützung für ARM

Die Portierung auf ARM (Advanced RISC (Reduced Instruction Set Computing) Machine) Prozessoren wurde während den Mageia 7 Tagen erneut aufgenommen und erweitert. Das Hauptsystem ist für ARMv7 und AArch64 verfügbar.

Es gibt aktuell keinen traditionellen Installer und es wird weiterhin als experimentell betrachtet, jedoch wurde das meiste der Distribution erfolgreich für beide Architekturen erstellt (siehe die ARM Statusübersicht für Details). Der Plan ist es, Installationsabbilder für populäre ARM Geräte in den kommenden Monaten bereitzustellen. Es gibt keine gelplanten Zeitpunkt hierfür, sowie für die Mageia 7 Veröffentlichung.

Drakboot kann nun UEFI auf AArch64 Architekturen einrichten.

Wichtige Entwicklungen

Installation

Stage 1

  • Die Hardwareunterstützung wurde erweitert, so dass das Installationsprogramm auch auf aktuellen Computern startet und mehr WLAN-Hardware unterstützt
  • NFS Unterstützung wird durch die System-Tools, anstatt unserem 15 Jahre alten geforkten NFS Code, bereitgestellt. Hierdurch unterstützen wir nun NFSv4 & Co.
  • Stage 1 unterstützt das Laden von Stage 2 über ein verschlüsseltes WLAN (mga#9541) (WEP wird weiterhin unterstützt)

Stage 2

  • Viele Fehlerbehebungen und Verbesserungen im Partitionierungsprogramm
  • Das Stage2 squashfs Abbild ist nun mit Zstd, anstatt mit Xz, komprimiert, wodurch ein schnellerer Startvorgang erfolgt
  • Unterstützte Dateisysteme:
    • Unterstützung für die Installation mit F2FS (im Expertenmodus)
    • Verbesserte Nilfs2 Unterstützung: kann nun neu formatiert oder die Partitionsgröße geändert werden (ist jedoch noch nicht als Dateisystem, aufgrund fehlender Eigenschaften, geeignet)
    • Eine Änderung der Partitionsgröße von XFS Partitionen, selbst wenn diese nicht unter LVM erstellt wurden, ist möglich (hierfür muss für die Partition genügend Speicherplatz zur Verfügung stehen).
    • exFAT Dateisysteme werden wie FAT & NTFS Dateisysteme angezeigt (allerdings kann die Größe der exFAT Partition nicht verändert werden)
    • Windows 10 NTFS ("Compact OS") wird nun durch das ntfs-3g-system-compression Plug-in unterstützt (mga#21737)
  • Die Konfiguration des Bootloaders ist nun sicherer: wir behalten die alte grub.cfg, solange upgrade-grub2 diese noch nicht überschrieben hat (mga#25542)
  • Minimalinstallation auf LUKS ist startbar

Rettungssystem

Das Rettungssystem wurde erweitert

  • Das Stage 2 squashfs Rettungsabbild ist nun mit Zstd, anstatt mit Xz, komprimiert, was zu einem schnelleren Start führt
  • Es wird nun merklich schneller geladen (wengier Module werden geladen und führen kein Brute Force der Dateisystemarten durch)
  • Es ist möglich verschlüsselte LVMs/LUKS Partitionen zu reparieren (mga#22795)

Live ISO

  • Das installieren und starten des Live-Systems ist nun deutlich schneller, aufgrund von Optimierungen der Hardwareerkennung und die Verwendung von Zstd für das komprimierte Grundsystem
  • Beim Live-System startet nun, ohne das X.Org konfiguriert werden muss, da nun die automatische Erkennung von X.Org verwendet wird
  • Diskdrake unterstützt nun das hinzufügen von Partitionen auf den Live ISO USB-Sticks (mga#25224).
  • Wenn sich das Live-System auf einem USB-Stick mit persistenter Partition befindet, kann nun diese Partition verschlüsselt werden (mga#25191)
  • Das Installationsprogramm des Live-Systems erlaubt nun das einrichten von Onlinequellen, um Aktualisierungen zu installieren

Hardwareunterstützung

  • ARM v7 & AArch64 sind nun die primären Architekturen, für die alle Pakete erstellt werden.

Lokalisierung (l10n) / Internationalisierung (i18n)

Anleitungen

  • Die Anleitungen für den traditionellen Installer und für das Mageia Kontrollzentrum wurden (teilweise) in viele verschiedene Sprachen übersetzt. Siehe hierzu unsere offizielle Dokumentation
  • Es wird ein englischsprachiger Screenshot verwendet, wenn kein lokalisierter Screenshot für die Anleitung im HTML Format vorhanden ist
  • PDF und EPUB Anleitungen werden nur erstellt, wenn mehr als die Hälfte der benötigten lokalisierten Screenshots für diese Anleitungen vorhanden sind.

Softwareübersetzungen

Neue Übersetzungen wurden hinzugefügt, während bestehende verbessert wurden. Ein Dank an unsere engagierte Community an Übersetzern für ihre zuverlässige Arbeit.

Paketverwaltung

Neue RPM Version

RPM wurde auf die Version 4.16.1.2 aktualisiert.

RPM 4.16 bietet wichtige Verbesserungen für RPM als ein ganzen, darunter:

  • Automatische Erkennung und Optimierung einer SSD (unter Linux, als Voreinstellung deaktiviert)
  • Die Durchführung einer Synchronisation des Dateisystems, am Ende einer Übertragung (rhbz#1461765)
  • Hinzufügung der SHA256 Verarbeitung zu gpg-pubkey Header.
  • Unterstützung für Abhängingkeiten von Metapaketen (zum Beispiel (Requires(meta):somepkg), welches die Installations-/Deinstallationsreihenfolge nicht beeinträchtigt (rhbz#1648721)
  • Unterstützung für parametrische Markro-Generatoren
  • Sichtbarer Hinweis wenn veraltetes RPM v3 verwendet wird (#1007)
  • Schnellere Durchführung von Vorgängen:
    • Optimierung mehrerer Vorgänge durch Parallelisierung bis zu %_smp_build_ncpus
    • Optimierung mehrerer Vorgänge durch mehrfädige Parallelisierungen (Threads) bis zu %_smp_build_nthreads. Dies ist jedoch bei 32-Bit Plattformen auf ein Maximum von 4 beschränkt.
    • Unterstützung für parallele Vorgänge in brp-strip
    • Priorisierung von großen Paketen, wenn Pakete geschrieben werden
  • Backend:
    • Berkeley DB Backend ist nun als veraltet gesetzt
    • Unabhängige Implementierung der Unterstützung von nur-lesen für BDB (experimentell)
    • Unterstützung für, das auf SQLite basierende, Datenbank Backend (experimentell)
    • NDB befindet sich nicht mehr im experimentellen Status

Weitere Informationen über die Änderungen von RPM 4.14 (welches bei Mageia 7 angeboten wurde) auf RPM 4.16, finden Sie auf der RPM Webseite:

DNF: der alternative Paketmanager

DNF (Dandified Yum) wurde als Alternative zu urpmi seit Mageia 6 eingeführt.

DNF ist die neue Generation zur Auflösung von Abhängigkeiten und ein hochwertiges Werkzeug zur Paketverwaltung, welches aus zwei Projekten entstanden ist: Fedoras YUM (Yellowdog Updater, modifiziert) und openSUSEs SAT Solver (libsolv). DNF entstand vor Jahren als Fork von YUM, um es so umzuschreiben, dass es die SAT Solver Bibliothek von openSUSE verwendet und um die Codebasis deutlich umzustrukturieren, damit eine API für zwei Dinge zur Verfügung steht: erweitern von DNF (über Plug-ins und Einbindungen) und erstellen von Anwendungen die darauf aufbauen (wie grafische Frontends und Frameworks zur automatisierten Systeminstandhaltung).

Mageia ist erfreut darüber, einer der ersten größeren Distributionen zu sein, welche DNF 2 bei Veröffentlichung anbietet! Diese Version von DNF bietet eine erweiterte Fehlerbericht-Erstellung, erweitertes aufspüren von schwachen Abhängigkeiten, Unterstützung für große Abhängigkeiten (mehr Informationen in den RPM Veröffentlichungshinweisen), und eine detailliertere Transaktionsinformationen während Vorgänge durchgeführt werden.

Mageia 8 kommt mit DNF v4.6.0.

Systemupgrade über DNF werden unterstützt. Siehe den Abschnitt zur Aktualisierung mit DNF, für weitere Informationen.

Weitere Informationen über die Modularität: https://docs.pagure.org/modularity/

DNF Veröffentlichungshinweise: https://dnf.readthedocs.io/en/latest/release_notes.html

Bei einer frischen Installation mit den klassischen-, sowie den Live-Medien, wird DNF parallel zu urpmi installiert. Abhängig von der Aktualisierungsmethode auf Mageia 8, ist es eventuell notwendig das dnf Paket manuell zu installieren, um es zur Verfügung zu haben.

Informationen zur Verwendung von DNF finden Sie auf der Wiki Seite: Verwenden von DNF.

AppStream

Unsere RPM-MD (RPM Metadaten) Repositorys (verwendet von DNF und PackageKit) bieten AppStream Metadaten an. Werkzeuge wie GNOME Software (GNOME Desktop, als Paket gnome-software verfügbar), und Plasma Discovery (KDE Plasma Desktop, als Paket discover verfügbar) verwenden AppStream Metadaten um eine verbesserte Erfahrung beim suchen, identifizieren und verwalten von Anwendungen zu haben.

AppStream ist ein Distributionsübergreifende Versuch um die Softwarerepositorys durch standardisierte Metadaten der Softwarekomponenten zu erweitern. Es aktiviert eine anwendungsfokusierte Sicht auf die Paketrepositorys und bietet Spezifikationen für Dinge, die für ein benutzerfreundliches Anwendungszentrum benötigt werden.

Siehe hierzu die AppStream Webseite für weitere Informationen https://www.freedesktop.org/wiki/Distributions/AppStream/

perl-URPM & urpmi

  • Die Dokumentation wurde erweitert (unter anderem URPM & urpm & CPAN)
  • urpmi/perl-URPM unterstützt einen größeren Umfang an rpm Versionen, von rpm-4.9 bis zur aktuellen 4.16, von perl-5.8 bis zu perl-5.32
  • Verschiedene Fehlerbehebungen wurden durchgeführt.
  • urpmi unterstützt die -reinstall Option
  • Die urpmi Metadaten werden mit Zstd, anstatt mit Xz, komprimiert (schnelleres Parsing)
  • Die 32-Bit Medien werden nicht als Voreinstellung bei 64-Bit Systemen aktiviert
    • außer auf Systemen mit einem 32-Bit EFI, bei denen die 32-Bit Core Medien für den Bootloader benötigt werden
  • Wenn Medien der Distribution hinzugefügt werden, werden die 32-Bit Medien aktiviert, falls diese benötigt werden (mga#24438)

Anwendungen

Mageia Kontrollzentrum

Weiteres

MageiaWelcome

Der 'Willkommen'-Bildschirm ist eine Anwendung die angezeigt wird, wenn der Anwender ein frisch installiertes Mageia-System startet. Es wurde vollständig überarbeitet um eine lineare Einführung mit einzelnen Schritten anzubieten, welche sich bei der Reihenfolge an der Wichtigkeit der einzelnen Einstellungen, die ein Anwender nach der Installation wissen sollte, orientiert. Als Voreinstellung startet es bei jedem Systemstart, jedoch ist dieses Verhalten optional. Auch wenn der automatische Start deaktiviert wurde - es kann jederzeit als Anwendungen wieder ausgeführt werden (mageiawelcome).

Unter der Haube verwendet es Python und QML. Es ist nun anpassbar bezüglich der Fenstergröße und verwendet die Schriftart der Desktop-Umgebung.

Isodumper

Isodumper ist ein Werkzeug um ISO-Abbilder auf ein Speichergerät zu übertragen. Die Prüfroutine schaut nach dem Schreibvorgang nun nach einer sha3 Prüfsummen-Datei und der zum Abbild dazugehörigen Signatur.

DIe hinzugefügte "Persistente" Partition kann nun verschlüsselt werden. Diese wird nur von Mageia 8 oder einem später veröffentlichten ISO-Abbild erkannt. Siehe hier für weiterführende Informationen.

Docker

Das Docker Ökosystem (basierend auf der Engine-Version 19.03) wurde mit vielen zusätzlichen Werkzeuge erweitert, wie zum Beispiel docker-compose (mit v3 Unterstützung), containerd (runC daemonen Kontrolle), docker-registry (Freigeben von Bildern), docker-machine (installieren von Docker auf einem entfernten Rechner) und python-docker (Python 2 und 3 Bibliotheken für die Engine API Verwaltung).

LiveCD Tools

Mit Mageia 8 wurden die LiveCD Tools auf die neuste Version (v27.0) aktualisiert.

Für weitere Informationen, wie man das LiveCD Werkzeug verwendet, schaue bitte die Wiki-Seite Verwenden der LiveCD Tools an.

draklive2

Der GUI-Modus (grafische Modus) wurde erweitert, welche nun die Zusammenfassung der Installation anzeigt, wie dies auch bei der klassischen Installation der Fall ist. Hierdurch können die Lokalisierung, Zeitzone, Systemdienste und Firewall einfacher eingerichtet werden. Der Schritt zur Auswahl der individuell zu installierenden Pakete enthält nun einen flachen Anzeigemodus, wodurch die Einschränkungen zur Auswahl der Pakete entfert wurde.

Für weitere Informationen schaue auf die Wiki Seite: draklive2

PCMemTest

Dies ist ein Fork und größtenteil Neuschreibung der Memtest86+ Anwendung um Arbeitsspiecher zu testen. Anders als Memtest86+ kann PCMemTest mit UEFI, als auch mit dem legacy BIOS Boot verwendet werden (mit der Einschränkung, dass bei Verwendung mit UEFI CSM in den Einstellungen aktiviert werden muss, damit die Tastatur verwendet werden kann). PCMemTest ersetzt Memtest86+ auf allen Mageia ISOs. Es kann auch auf dem Anwendersystem installiert werden, wodurch es automatisch zum Bootmenü des Systems hinzugefügt wird.

Grundsystem

Kernel und Hardwareunterstützung

  • Mageia 8 wird mit Kernel 5.10.16 ausgeliefert.

Jede Hardware, welche von dieser Kernel-Version verwaltet werden kann, ist aktiviert. Der Kernel bietet bessere Grafikunterstützung durch Mesa 20.3.4.

  • Weitere Kernel-Variationen sind zudem verfügbar, darunter kernel-linus (ein Vanilla-Kernel ohne zusätzliche Patches). Mehr Informationen auf der Wiki Seite Kernel Arten
  • Die Single-Queue I/O-Scheduler wurden seit dem Kernel 5.0 im Upstream entfernt. Falls Sie die ionice Werkzeuge benötigten, installieren Sie hierfür das neue ionice-scheduler Paket, welches den BFQ-Scheduler für mechanische Laufwerke aktiviert.
  • cpupower und powersave

Es gab einige Änderungen hierzu seit der Kernel-Version 5.8. Falls Sie intel_pstate (für Sandy-Bridge oder neuere Intel-CPUs) verwenden: Es wurde das voreingestellte Verhalten für CPUs, welche die Verwaltung der P-states (HWP) über die Hardware nicht unterstützen, geändert und Sie müssen den Kernelparameter intel_pstate=active hinzufügen, um das vorherige Verhalten wieder herzustellen, falls die neue Einstellung zu einer schlechteren Performance führen sollte (siehe mga#27191).

Grafiktreiber

Mesa wurde auf Mesa 20.3.4 aktualisiert.

Grafiktreiber verwenden nun die Herstellerneutrale libGL Implementation (umgangssprachlich "glvnd": GL Vendor Neutral Dispatch), welches entwickelt wurde, um verschiedene Probleme mit der OpenGL Unterstützung bei modernen Linux Systemen zu beheben.

  • Anwender können den Mesa und drittanbieter GL-Treiber parallel installieren und verwenden.
  • Dies bietet zusätzliche Leistung und Funktionalität für Hybrid-GPU Systeme (zum Beispiel High-End Laptops)
X Window System (X11)

Mageia 8 kommt mit X.Org 1.20.10

AMD Grafikkartentreiber
  • Mageia 8 verwendet den freien Grafikkartentreiber für AMD/ATI Grafikkarten, AMDGPU für neuere Grafikkarten und Radeon für ältere Grafikkarten. Verglichen mit Mageia 7, wurde die Hardwareunterstützung erhöht und die Leistung verbessert.
  • Der proprietäre AMDGPU-PRO Treiber funktioniert aktuell nur mit X.org 1.1x, so dass dieser unter Mageia 8 nicht verwendet werden kann.
  • Im Falle von Hybrid-Grafikkarten funktioniert der aufgeführte Vorschlag, welcher beim nouveau Treiber beschrieben wird und die Verwendung des Präfix DRI_PRIME=n funktioniert, zumindest bei den radeon Treiber, auch.
NVIDIA Treiber
  • Der aktuelle freie nouveau Treiber bietet erweiterte Hardwareunterstützung und verbesserte Leistung, gegenüber Mageia 7.
Proprietärer NVIDIA-Treiber

NVIDIAs proprietärer Treiber werden in den nonfree Repositorys angeboten:

  • Die aktuellen GPUs werden durch die R460 Treiberserie "nvidia-current" unterstützt (nur 64-Bit Systeme).
  • Für ältere GPUs bieten wir die Unterstützung mit dem proprietären R390 Treiber "nvidia390" an.
  • Wir haben den R340 Treiber "nvidia340" aufgrund von Sicherheitslücken in NVIDIAs binären Blob entfernt. Viele der betroffenen GPUs werden durch den aktualisierten R390 Treiber unterstützt und es wird auf diesen gewechselt. Bei Systemen, bei denen der Wechsel nicht funktioniert, wird der nouveau Treiber verwendet. Falls Sie Probleme feststellen sollten, versuchen Sie den X11 VESA-Treiber zu verwenden; ändern Sie hierfür im Bootmenü den Eintrag von "xdriver=free" auf "xdriver=vesa".
Optimus Laptops

Einige Laptops werden mit "Hybrid Grafikkarten" ausgeliefert, was bedeutet, dass diese zwei GPUs verbaut haben: Eine ist eine gewöhnliche "interne" (oder "integrierte"), welche sich auf der CPU befindet, auch IGP (integrierter Grafikprozessor) genannt und die andere ist eine "dedicated", extern von der CPU, verbaute Grafikkarte und wird auch "dedizierte" (DGP, dedizierter Grafikprozessor) genannt. Die integrierte ist energieeffizienter, während die dedizierte schneller ist.

Besitzer eines NVIDIA Optimus Laptops (integrierte Intel oder AMD CPU+GPU und eine dedizierte NVIDIA GPU), haben nun drei Möglichkeiten um die Leistung der NVIDIA GPU zu verwenden:

  • Der freie Nouveau Treiber unterstützt Prime GPU offloading und kann durch die variable DRI_PRIME=1 verwendet werden (solange der proprietäre NVIDIA Treiber, von z.B. Mageia-prime, nicht verwendet wird). Schaue in der Nouveau Dokumentation nach, um mehr darüber zu erfahren, wie man Xorg dazu konfiguriert, damit es NVIDIA Prime mit DRI3 verwendet.
  • Wie in Mageia 7 kann das Bumblebee Paket verwendet werden, um den Bildschirm zur NVIDIA GPU zu überbrücken. Es erlaubt den Zugriff auf die Karte mit etwas Overhead.
  • Ein neues Werkzeug namens Mageia-prime kann dazu verwendet werden, um die NVIDIA Prime Unterstützung bei aktuellen Kernel und Xorg Server zu konfigurieren. Es erlaubt den kompletten Wechsel auf die NVIDIA GPU ohne den Overhead von Bumblebee und es ist möglich damit CUDA zu nutzen.

In allen drei Fällen, während der Grafikkartentreiber konfiguriert wird, muss eine während der Installation konfiguriert werden und für gewöhnlich richten die Mageia Werkzeuge nur die integrierte GPU ein (zumindest bei den meisten Optimus Konfigurationen), da diese typischerweise die einzige physikalische Verbindung zum Bildschirm hat. (Falls dies fehlschlägt, versuchen Sie einen anderen Weg).

Booloader

  • GRUB2 wurde auf 2.04 aktualisiert und es wurden einige Eigenschaften & Fehlerbehebungen vom zukünftigen 2.06 Versionszweig übernommen.
  • Für den Start mit UEFI wird nun der rEFInd Bootmanager, als Alternative zu GRUB2, unterstützt.

Desktop-Umgebungen

Alle Desktop-Umgebungen welche weiter unten aufgeführt sind, befinden sich in den Mageia Onlinequellen und können parallel nebeneinander auf jedem Mageia 8 System installiert werden. Einige davon sind bereits in den physischen Medien, LiveDVDs und klassische DVDs vorhanden, wie in den Abschnitten beschrieben.

Plasma

Plasma, die Desktop-Umgebung der KDE Community wird in der Version 5.20.4 bereitgestellt, welche auf Qt 5.15.2 und dem KDE Frameworks 5.76 mit den KDE Applications 20.12.0 erstellt wurde.

Falls Sie Plasma unter Wayland ausprobieren möchten, installieren Sie nur plasma-workspace-wayland und es sollte anschließend in Ihrem gewählten Displaymanager, beim Anmeldebildschirm, zur Auswahl als Desktop-Umgebungen aufgelistet sein.

Beachten Sie auch, dass Wayland mit NVIDAs unfreien Treiber, in der Version 455, verfügbar ist. Hierfür muss in den Kerneloptionen "nokmsboot" entfernt werden und "nouveau.modeset=0" hinzugefügt werden. - Hierbei handelt es sich um eine technische Vorschau für Tester.

Der voreingestellte Displaymanager (DM) für die Plasma-Umgebung ist der Simple Desktop Display Manager (SDDM).

Falls Sie Compiz in Mageia 7 aktiviert haben, deaktivieren Sie es vor dem Upgrade auf Mageia 8. Siehe hierzu unsere Errata.

Von Plasma gibt es eine spezielle 64-Bit Live-DVD oder es kann von der DVD ISO installiert werden (traditioneller Installer).

GNOME

GNOME 3.38.3 wird bereitgestellt. GNOME läuft nun als Voreinstellung mit Wayland, jedoch wird auch als eine Alternative "GNOME mit Xorg" Sitzung angeboten. Beachten Sie, dass mit Nvidias unfreiem Treiber GNOME standardmäßig mit X11 startet.

Für die Nutzer welche das Aussehen von GNOME2 bevorzugen, bietet GNOME3 eine "Gnome Classic" Sitzung zur Auswahl an.

GNOME gibt es als spezielle 64-Bit Live-DVD, kann aber auch von der DVD ISO installiert werden (traditioneller Installer).

LXDE

Der sehr leichgewichtige, auf GTK+2 basierende Desktop ist weiterhin verfügbar und erhält weiterhin Verbesserungen von upstream und unseren Mageia Paketbetreuer, selbst wenn die Community sich teilweise auf LXQt fokusiert hat

LXDE kann von der klassischen DVD ISO installiert werden (traditioneller Installer).

Xfce

Xfce 4.16 wird bereitgestellt.

Xfce wird als 32-Bit und 64-Bit Live-DVD bereitgestellt und kann auch von der klassischen DVD ISO installiert werden (traditioneller Installer).

LXQt

LXQt 0.16.0 wird bereitgestellt.

LXQt kann nicht out-of-the-box von der klassischen DVD ISO (traditioneller Installer) installiert werden, aufgrund des eingeschränkten Speicherplatzes der ISOs. Es müssen die Onlinequellen hinzugefügt werden, um weitere Auswahlmöglichkeiten während der Installation zu erhalten - dies wird in der Installer Dokumentation beschrieben.

Für die Anzeige von Transparenz, in Kombination mit openbox, ersetzt picom nun compton - Muss möglicherweise manuell angepasst werden.

MATE

MATE 1.24.2 wird bereitgestellt.

MATE kann von der klassischen DVD ISO installiert werden (traditioneller Installer). Aufgrund der Einschränkung bezüglich des Speicherplatzes auf der DVD sind einige Anwendungen wie mate-screenshot (Bildschirmfoto Anwendung) nicht in der klassischen DVD ISO integriert. Um ein vollständiges MATE Desktop-Erlebnis zu erhalten wird den Nutzern angeraten, nach der durchgeführten Installation von Mageia, das Paket task-mate zu installieren.

Cinnamon

Cinnamon 4.8.3 wird bereitgestellt. Cinnamon kann von der klassischen DVD ISO installiert werden (traditioneller Installer).

Enlightenment

Das Enlightenment Task-Paket enthält nun E24.2 und die Enlightenment Foundation Libraries (EFL) 1.25.1 -- inklusive die zuvor separat erhältlichen Pakete Elementary, Evas-generic-loaders und Evas-generic-players. Unter den Highlights dieser Version ist die Unterstützung von Bluez5, ein verbessertes Werkzeug für Screenshots, ein flexibleres Modul zur Musiksteuerung, der Evisum Systemmonitor, den nun integrierten Polkit-EFL Authentifizierungsagenten und einer spearaten Konfiguration für Anwendungen, die beim Neustart von E geladen werden. Weitere Einzelheiten zu dieser Version finden Sie unter https://www.enlightenment.org/news/e24.2.

Natürlich wird bei Mageia E's Econnman UI für die connman Verbindungsverwaltung mitgeliefert, sowie drei EFL-basierte Anwendungen: Terminology, ein fortgeschrittener Terminal-Emulator, der schlanke Ephoto Bildbetrachter und der leichtgewichtige Videoplayer Rage. Wie auch schon bei der vorherigen Mageia Veröffentlichung bietet Mageia 8 ein eigenes, voreingestelltes, Mageia-Theme.

Für die Anwender, welche E erst seit kurzem verwenden oder nach einer längeren Zeit wieder E verwenden: Anwendungen und Prozesse (wie das Mageia Online Applet für die Aktualiserungsbenachrichtigung), welche unter /etc/xdg/autostart liegen, werden nicht automatisch während des Systemstarts ausgewählt, können allerdings über Hauptmenü > Einstellungen > Anwendungen > Autostart Anwendungen hinzugefügt werden. Anwendungen werden anhand einer separaten Liste, unter Hauptmenü > Einstellungen > Anwendungen > Neustart Anwendungen, verwaltet.

Enlightments Systemleiste, welche die SNI Appindikator Benachrichtigungen verwendet, ist ein separates Modul, das geladen werden (Hauptmenü > Einstellungen > Module) und einer shelf (Panel) hinzugefügt werden muss. Dort werden die Mageia Online- und Aktualisierungsapplets, neben weiteren Applets, angezeigt. GTK Anwendungen mit App-Indikatoren (z. B. Ubuntu indicator plugin für Pidgin) werden nun, mit ihren eigenen Symbolen, richtig angezeigt.

Aktuell sind noch zwei bekannte Probleme vorhanden. Erstens: Mageia aktiviert systemd-networkd, welches als Voreinstellung die Netzwerkverwaltung übernimmt. Die Anwender, welche lieber connman mit der Econnman Benutzeroberfläche verwenden möchten, werden dieses nicht immer mit allen Funktionen nutzen können (nach dem Deaktivieren von systemd-networkd und aktivieren von connman.services). Dies könnte an der voreingestellten wpa_supplicant Konfiguration liegen. (Es gibt ein separates, zur Zeit in Entwicklung befindliches Wireless-Gadget für die Verwaltung von mehreren Netzwerk-Backends, welches jedoch noch nicht in den Mageia Repositorys vorhanden ist). Zweitens: das E17 Theme befindet sich noch immer in den Repositorys und funktioniert nicht mit neueren Versionen von E. Zusätzliche Themen können unter https://www.enlightenment-themes.org/ gefunden werden. Beachten Sie, dass Sie aktuelle Themen auswählen, da die interne Verarbeitung der Themen geändert wurde und Symbole in der aktuellen Veröffentlichung von E hinzugefügt wurden.

Leichte Fenstermanager

Sie können die Mageia 8 Installation weiterhin sehr leichtgewichtig halten und wir bieten hierfür eine Auswahl an schmalen und effizienten Fenstermanager an. Sie können dort afterstep, awesome, dwm, fluxbox, fvwm2, fvwm-crystal, i3, icewm, jwm, matchbox, openbox, pekwm, sugar, swm und windowmaker finden. Nach der Installation erscheinen diese im Anmeldebildschirm Ihres Displaymanagers.

IceWM

IceWM wird nun standardmäßig als Backup-Desktop-Umgebung installiert, selbst wenn Plasma oder GNOME bei der Installation ausgewählt wurde. IceWM befindet sich zudem auf alle unseren Live-ISOs.

Um die IceWM-Umgebung zu starten wählen Sie "icewm-session", beim Anmeldebildschirm Ihres Display-Managers

Office Programme

LibreOffice wurde auf 7.0.4.2 aktualisiert. Siehe die offiziellen Veröffentlichungshinweise für Details.

Internetanwendungen

Iceape wurde entfernt, da Seamonkey noch nicht auf Python 3 portiert wurde. Beachte: Sie müssen Ihren Inhalt exportieren, bevor ein Upgrade von Mageia durchgeführt wird! Für eine Anleitung, siehe mga#26593#c14 oder auch über die Internetsuche.

Multimedia Anwendungen

Seitdem nun das letzte Patent im April 2017 erloschen ist, ist der mp3 encoder nun in den Core Medien verfügbar. Die Tainted Medien werden für die H.264, H.265/HEVC und AAC Codierung weiterhin benötigt.

Editoren

  • Vim wurde auf 8.2.1522 aktualisiert
  • NeoVim 0.4.4 wurde hinzugefügt

Spiele

In der Mageia Community hat sich unsere Liebe für freie Software auch auf Open Source Spiele erweitert. Ein großer Schritt wurde während den Mageia 8 Veröffentlichungszyklen getan, indem viele neue Spiele gepackt wurden, welches Mageia 8 zu einer sehr guten Plattform für intensive als auch kausale Spieler, macht. Sie können in der Mageia App DB eine Liste aller neuen und aktualisierten Spiele in Mageia 8 ansehen. Die folgende Sektion bietet nur einige kleine Beispiel von Spielen für jedes Spielgenre.

Bildung

Mageia 8 bietet gcompris-qt 1.0, welches einige neue Aktivitäten bietet. Wir waren im Februar 2015 unter den Spendern, um die Verbesserung der grafische Oberfläche dieses sehr wichtigen Projekts, zu unterstützen.

Softwareentwicklung

Compiler und Werkzeuge

Glibc wurde auf die Version 2.32 aktualisiert. GCC wurde auf 10.2, GDB auf 10.1 und Valgrind auf 3.16.1 aktualisiert. LLVM wurde auf 11.0.1 aktualisiert.

Firebird wurde auf 3.0.7 aktualisiert.

IPython wurde auf 7.19 aktualisiert.

Die meisten Bibliotheken wurden auf ihre neuste stabile Versionen (mit Langezeitunterstützung (long term support), falls verfügbar, aktualisiert, wie unter anderem Qt 5.15.2 und GTK+ 3.24.24. GTK4 wird in Version 4.10.0 bereitgestellt Tcl/Tk befindet sich auf Version 8.6.10.

Ocaml wurde auf Version 4.10 aktualisiert

Der Java-Stack wurde auf Version 11 aktualisiert. Java 8 ist weiterhin verfügbar, allerdings nicht als Standard. Java 16 befindet sich im Backports-Repository

Mono wurde auf 6.10 aktualisiert.

Der MinGW Stack wurde aktualisiert.

Virtualisierungsstapel

QEmu wurde auf die Version 5.2 aktualisiert.

libvirt wurde auf 7.0 aktualisiert, virt-manager auf 3.2.0, libguestfs auf 1.44

Xen befindet sich in Version 4.14

VirtualBox

VirtualBox ist in der Version 6.1.18 vorhanden.

Beachte: In der 6.1 Serie unterstützt VirtualBox nur x86_64 Hosts. Ein bestehender 32-Bit Host wird entfernt!

Sprach-Stacks

Python 3 wurde auf die Versions 3.8.7 aktualisiert. Python 2 wurde in Ruhestand versetzt. (die meisten python2 Module wurden bereits entfernt) Perl wurde auf 5.32.1 aktualisiert Ruby wurde auf 2.7.2 aktualisiert Rust befindet sich auf der Version 1.49.0. Es wird während der Supportzeit von Mageia 8 aktualisiert, damit die neusten Entwicklungen zur Verfügung stehen. PHP wurde auf 8.0.2 aktualisiert, welches Performanceverbesserungen bietet.

Serveranwendungen

Nginx

Bei einer Neuinstallation von nginx, verwendet der http "apache" Benutzer: Web Server in Mageia verwenden den "apache" Benutzer, welcher durch das webserver-base Paket erstellt werden (welches zusätzlich benötigt wird). Dieses Paket ist nicht mehr auf den Benutzer "nginx" fixiert mga#26183

Nextcloud

Zum Veröffentlichungszeitpunkt von Mageia 8 wurde kein Server-Paket für Nextcloud angeboten, da Version 21 - die erste, welche PHP8 unterstützt - noch nicht veröffentlicht wurde.

Wir bieten zwei Wege an:

  • Nextcloud 21 wird unter Mageia 8 in den "backports" Repositorys angeboten werden mga#28511
  • Auf unserer Nextcloud Wiki-Seite finden Sie einen Link für eine Anleitung zur manuellen Installation.
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Warnung
Vorherige Versionen von Nextcloud 21 werden nicht unter Mageia 8 funktionieren, da wir PHP7 nicht mehr anbieten.

Nextcloud wird in Mageia 8 in Version 21 zur Verfügung gestellt, welches die erste Version ist, welche PHP8 unterstützt. Unter Mageia 7 wurde Nextcloud 15 im core release Repository zur Verfügung gestellt. Beim Upgrade der Nextcloud Installation darf keine Major-Version übersprungen werden. Aus diesem Grund muss, *bevor* auf Mageia 8 aktualisiert wird, Nextcloud zuerst auf Version 16, anschließend auf 17, danach auf 18, 19 und daraufhin auf 20 aktualisiert werden. Sie finden diese Versionen im Mageia 7 backports Repository. Vergewissern Sie sich auch, dass bei jedem Upgrade von Nextcloud auch die Apps aktualisiert werden (dies muss über das Nextcloud Interface getan werden) und gegebenfalls auch, vor dem Update, einige Apps deaktiviert oder deinstalliert werden müssen und danach wieder aktiviert werden müssen. Prüfen Sie zudem, ob Nextcloud und alle Apps nach jedem durchgeführten Upgrade auch funktionieren und prüfen Sie die Logs. Bevor Sie mit dem Upgrade anfangen ist es sinnvoll zuvor eine Datensicherung durchzuführen. Schauen Sie sich hierfür auch die Anweisung unter Nextcloud an.

Aktualisieren von Mageia 7

Die Aktualisierung von Mageia 7 wird unterstützt und wurde über die letzten Monate optimiert.

Schauen Sie sich hierzu die Seite Wie man die richtige Upgrade-Methode auswählt an.

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Bitte beachten!
Bitte lesen Sie hierzu auch die Informationen über bekannte Fehler im Abschnitt "Aktualisierungsprobleme".


Vorbereitungen

  • Legen Sie eine Datensicherung Ihrer wichtigen Daten an.
  • Führen Sie eine vollständige Systemaktualisierung durch (am wichtigsten rpm und urpmi).
  • Bei einem 64-Bit System müssen 32-Bit Entwickler-Bibliotheken deinstalliert werden. Sie können diese an dem Wort "devel" im Paketnamen erkennen. Um festzustellen ob Ihr System solche Bibliotheken enthält, können Sie folgenden Befehl nutzen:
rpm -qa --queryformat "%{NAME}-%{version}-%{RELEASE}-%{ARCH}\n" |grep i586 |grep devel
  • Wenn Drittanbieter Repositorys, wie zum Beispiel von Google, während der Benutzung von Mageia 7 hinzugefügt wurden, vergewissern Sie sich, dass Sie eine Sicherung/Kopie der Datei urpmi.cfg, welche sich im Verzeichnis /etc/urpmi/urpmi befindet.
  • Es ist gut, wenn etwas Speicherplatz freigegeben wird, zum Beispiel durch das deinstallieren von alten Kernel.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie ein task-* Paket für Ihre bevorzugte Desktop-Umbgebung installiert haben. Dies stellt sicher, dass nicht ein benötigtes Paket für den Desktop nach dem Upgrade vergessen wird. Beispiel: task-plasma. Falls Sie kein vollständigen Plasma Desktop verwenden, lautet das Task-Paket task-plasma-minimal. Andere Desktop-Umgebungen folgen dem gleichen Namensschema, wie task-gnome, task-xfce, usw., einige auch mit einer "-minimal" Variante.

Nicht unterstützt

  • Direktes Upgrade von Mageia 6 (oder ältere Veröffentlichungen).
  • Aktualisierung einer Mageia Installation, welche NICHT im UEFI-Modus installiert wurde und nun Mageia 8 im UEFI-Modus installiert wird.

- In diesen Fällen müssen Sie eine Neuinstallation durchführen (das behalten des /home ist möglich)

Aktualisieren über das Internet

Das Mageia Aktualisierungsbenachrichtigung Applet (update notification applet), Mageia Online, wird Sie darauf hinweisen das eine neue Mageia Veröffentlichung verfügbar ist und fragt ob ein Upgrade gewünscht ist. Wenn Sie zustimmen, wird das Upgrade Ihrer Mageia Installation ausgeführt ohne das weitere Schritte notwendig sind.

Falls Sie das Applet deaktiviert haben oder es sich aus verschiedenen Gründen nicht automatisch startet, können Sie auch durch Verwendung der GUI (mgaonline) oder des CLI (urpmi/dnf system-upgrade), eine manuelle Aktualisierung durchführen. Jede Methode wird weiter unten beschrieben.

Machen Sie vor dem beginnen des Upgrades eine vollständige Aktualisierung Ihres Systems und überprüfen Sie, dass Sie genügend freien Speicherplatz zur Verfügung haben. Es sollten mindestens 2 GB sein, ist jedoch abhängig von Ihrer Konfiguration - Schauen Sie sich hierfür den Hinweis bezüglich des Online-Upgrade durch Verwendung von urpmi (CLI), weiter unten, an.

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Bitte beachten!
Verwenden Sie falls möglich eine kabelgebundene Internetverbindung, vor allem wenn Sie unfreie (nonfree) WLAN-Treiber verwenden.


Online-Upgrade durch Verwendung von mgaonline (GUI)

  1. Vergewissern Sie sich, dass die Bildschirmsperre in den Einstellungen deaktiviert ist.
  2. Verwenden Sie das Mageia Online Symbol in der Systemleiste, um den Upgradevorgang zu starten.

- Falls kein Upgrade angeboten wird:

Nach einem Neustart sollte das blaue Symbol erscheinen, sobald Mageia Online das nächste Mal nach Aktualisierungen sucht. - Sobald Mageia 7 das Supportende (EOL) erreicht, wird ein orangefarbenes Symbol angezeigt und ein Pop-Up warnt davor, dass Mageia 7 nicht mehr unterstützt wird.

Alternativ können Sie den Aktualisierungsprozess durch Eingabe der folgenden Befehle in einer Konsole starten:

Konsole.png
[user@computer ~]$ su -c 'mgaapplet-upgrade-helper --new_distro_version=8'


Es wird Sie über die Verfügbarkeit der neuen Mageia 8 Distribution benachrichtigen. Nach der Konfiguration der Mageia Quellen kann die Migration gestartet werden.

Online-Upgrade durch Verwendung von urpmi (CLI)

Diese Methode ist nützlich wenn die Root Partition verschlüsselt ist und beim Systemstart die Partition entschlüsselt wird.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Befehlszeilen Interface zu erhalten (CLI).

Die beste Methode ein Upgrade durchzuführen ist es, den run-level 3 Modus zu nutzen, damit der X Server und die grafische Umgebung nicht läuft.

Zudem sollte das Upgrade sauberer verlaufen wenn run-level 3 verwendet wird, als bei der Verwendung einer Terminal-Anwendung, da dann weniger Programme laufen, welche das Upgrade vermasseln könnten.

Falls Sie dnf installiert haben, müssen Sie den dnf makecache Timer anhalten, da dies zu einem Absturz von urpmi während des Upgradevorgangs führen kann. Die Befehle hierfür werden unten angegeben. Siehe mga#25072.

Run-level 3 kann aktiviert werden, indem man, während des Startvorgangs, die Kernel-Befehlszeile bearbeitet und dieser eine "3" anhängt, um anschließend die Anmeldeaufforderung zu erhalten. Eine weitere Möglichkeit ist es, den folgenden Befehl zu verwenden: systemctl isolate multi-user.target

Es wird empfohlen "script upgrade_log.txt" auszuführen, bevor der nächste Befehl ausgeführt wird, um die Meldungen während des Upgrades zu erhalten, im Falle, dass ein Fehler auftreten sollte. Die Meldungen werden in die Datei upgrade_log.txt geschrieben. Verwende "exit" um das "script" zu beenden.

Hier sind die Upgradeschritte:

  • Werde root in einem Terminal:
Konsole.png
[user@computer ~]$ /bin/su -
password:
[root@computer ~]# _
Warning.png
Warnung
Ab diesem Punkt werden alle Befehle als root ausgeführt
  • Wie zuvor empfohlen, vergewissern Sie sich, dass Ihr System auf dem neusten Stand ist
urpmi --auto-update --auto --force
  • Deaktiviere dnf makecache (dieser Schritt kann übersprungen werden, wenn dnf nicht installiert ist)
systemctl stop dnf-makecache.service
systemctl stop dnf-makecache.timer && systemctl daemon-reload
  • Entferne alle bestehende Medienquellen aus dem System mit dem Befehl:
urpmi.removemedia -a
  • Füge die Mageia 8 Onlinequellen hinzu:
    • Verwende die Spiegelserver Methode (welche automatisch einen Server anhand Ihres geografischen Standorts auswählt):
    urpmi.addmedia --distrib --mirrorlist 'http://mirrors.mageia.org/api/mageia.8.$ARCH.list'
    (urpmi ersetzt $ARCH automatisch durch den richtigen Wert)
    • Einen spezifischen Spiegelserver festlegen:
    urpmi.addmedia --distrib <mirror_url>
    Sie können die Serveradressen mithilfe der Mageia Spiegelliste anzeigen lassen.
  • Zum Abschluss wird das Upgrade gestartet:
urpmi --auto-update --auto --force
  • Es wird empfohlen den oben genannten Befehl zwei Mal auszuführen, da es möglich ist das beim ersten Ausführen zwar die Pakete heruntergeladen, aber nicht installiert wurden.
Notepad.png
Bitte beachten!

Es ist häufig eine gute Idee, wenn Sie mehr als genügend freien Speicherplatz zur Verfügung haben, das Upgrade zu testen, bevor es durchgeführt wird.
Mit dem Befehl urpmi --auto-update --auto --force --download-all --test werden alle Pakete heruntergeladen und das 'Upgrade' wird nur simuliert. Dieser Vorgang benötigt sehr viel freien Speicherplatz, darunter mehr als 2GB des freien Speicherplatzes in der /var Partition ( /, falls Sie keine /var Partition besitzen). (Falls Sie mehrere große Desktop-Umgebungen und größere Programme installiert haben, benötigen Sie möglicherweise mehr Speicherplatz - falls nur eine kleinen Desktop-Umgebung, weniger). Falls Sie auf einer anderen Partition Speicherplatz frei haben, können Sie diese Partition als Ort zum speichern der heruntergeladenen Dateien verwenden, indem Sie den Pfad zu dieser Partition hinter dem --download-all Befehl einfügen.
Falls das Resultat erfolgreich war, kann anschließend das Upgrade mit dem Befehl urpmi --auto-update --auto --force --download-all durchgeführt werden (der gleiche Befehl, jedoch ohne den Zusatz --test). Fügen Sie den Pfad zu den heruntergeladenen Dateien hinzu, falls Sie zuvor einen spezifischen Pfad, wie zuvor beschrieben, festgelegt hatten.

Falls das Resultat jedoch nicht erfolgreich war, stellen Sie das Repository von Mageia 7 mit dem Befehl urpmi.removemedia -a und urpmi.addmedia --distrib --mirrorlist 'http://mirrors.mageia.org/api/mageia.7.$ARCH.list', wie oben beschrieben, wieder her und leeren Sie den Zwischenspeicher mit dem Befehl urpmi --clean .


Online-Upgrade durch Verwendung von DNF (CLI)

Falls Sie DNF für die Softwareverwaltung verwenden oder nun auf DNF wechseln und es entsprechend der Wiki Seite zur Verwendung von DNF eingerichtet haben, können Sie Ihr System auf Mageia 8 mit ein paar Schritten aktualisieren (Beachten Sie, dass alle Befehle als root ausgeführt werden müssen):

  1. Vergewissern Sie sich, dass das aktuelle System auf dem neusten Stand ist: dnf --refresh upgrade
  2. Installieren Sie das Systemupgrade-Plug-in: dnf install 'dnf-command(system-upgrade)'
  3. Führen Sie es aus: dnf system-upgrade --releasever 8 download --allowerasing.
    1. Es wird eine Abfrage angezeigt, bevor Pakete heruntergeladen werden und anzeigen, wie viel Speicherplatz benötigt wird. Falls Sie nicht genügend Speicherplatz haben, plus einige hundert MB freien Speicherplatz in der /var Partition (falls /var sich nicht auf einer separaten Partition befindet, allerdings Teil der / Partition ist, rechnen Sie noch einige zusätzlich benötigte MB hinzu), dann versuchen Sie zusätzlichen Speicherplatz freizugeben oder fügen Sie die Option {cmd|--downloaddir pfad_zum_verzeichnis_mit_freiem_speicherplatz}} zu diesem und dem nächsten Befehl hinzu. Auch wenn Sie eine separate /boot Partition haben, vergewissern Sie sich, dass Sie genügend Speicherplatz für zwei weitere Kernel haben. Beachten Sie auch, dass Sie für / zusätzlichen Speicherplatz für die neuen, größeren Programme benötigen.
    2. Sobald Sie wissen, dass Sie genügend Speicherplatz zur Verfügung haben, schreiben Sie yes bzw. ja, um den Download zu starten. Es wird zudem auch ein Übertragungstest durchgeführt.
  4. Wenn der Download und der Übertragungstest erfolgreich war,
    1. Speichern Sie Ihre Arbeit und schließen Sie alle Anwendungen
    2. Stoßen Sie das Upgrade an: dnf system-upgrade reboot /!\ BEACHTE: Hierdurch wird sofort das System neu gestartet! /!\

Genießen Sie nun ein paar Getränke, während Sie auf die Blasen auf Ihrem Startbildschirm schauen - und oben drüber, was aktuell passiert. Sobald alles fertig ist, wird das System neu gestartet und Sie können Ihr neues Mageia verwenden.

Die Mageia 8 DVD zum Upgraden verwenden

Sie können die traditionelle Mageia 8 DVD (nicht die Live Ausgabe) dazu verwenden um eine saubere Installation durchzuführen, aber auch um von Mageia 7 zu aktualisieren.

Upgraden:

  • Lade die ISO von der Mageia Download Seite und brenne diese auf eine DVD oder übertrage diese auf einen USB-Stick. Weitere Details finden Sie im Artikel über verfügbare Installationsmedien
  • Booten Sie von der DVD und vergewissern Sie sich, dass diese im gleichen Legacy/BIOS oder UEFI Modus startet, wie es bei Mageia 7 der Fall war.
  • Wähle "Installiere Mageia 8" im GRUB2 (dem Bootlader) Menü
  • Wähle die Aktualisieren Option.

Es wird empfohlen die Onlinequellen während des Upgrades einzurichten, da die DVD nur einen kleinen Teil der kompletten Mageia Quellen enthält. Dies ist vor allem wichtig, wenn Sie wichtige 32-Bit Pakete bei einer 64-Bit Installation verwenden, da die 64-Bit ISO nur 64-Bit Pakete enthält und dadurch das Upgrade fehlschlagen kann, falls die Onlinequellen nicht hinzugefügt wurden.

Es ist möglich, dass eine unter Mageia 7 installierte Anwendung eine Aktualisierung auf eine neuere Version der Anwendung erhalten hat, als die Anwendungsversion, welche sich auf der ISO befindet. Wenn dies passiert wird womöglich das Upgrade fehlschlagen. In der Zeit, in der die ISOs getestet werden ist es nicht möglich herauszufinden welche Mageia 7 Pakete in Zukunft womöglich aktualisiert werden. Offline durchgeführte Upgrades (z.B. Upgrades, welches ohne das Aktivieren der Online Quellen durchgeführt werden) werden nicht unterstützt.

Beim ersten Neustart verwende den Befehl 'urpmi --auto-update' um sicher zu gehen das alle Pakete aktualisiert wurden.

Eine verschlüsselte Installation upgraden

Führe folgendes zuerst im laufenden Mageia 7 System aus:

  • Entfernen Sie alle nicht mehr benötigen Kernel und große Anwendungen
  • Führe ein vollständiges Update durch
  • Notiere, welche Medien verwendet werden und verwendet wurden (sind tainted-Medien aktiviert? Wenn es ein 64-Bit System ist, sind eventuell 32-Bit Medien aktiv?)
  • Notieren Sie, welche Partitionen verwendet werden und wie die Einhängepunkte lauten.

Bereiten Sie die traditionellen Installationsmedien vor und starten Sie von diesen, wie oben angegeben:

  • Wählen Sie Installation aus, danach die Sprache und akzeptieren Sie Lizenz. Wählen Sie die das Land und die Tastatur aus und anschließend "Benutzerdefinierte Partitionierung".
  • Klicken Sie einzeln auf die verschlüsselten Partitionen, wählen Sie "Verwenden" und geben Sie den Schlüssel ein.
  • Wenn es eine LVM ist öffnet sich ein neuer Tab in dem die LV Partitionen angezeigt werden
  • Setzen Sie für alle benötigten Partitionen die jeweiligen Einhängepunkte, bis auf swap (wie in den weiter oben gemachten Notizen oder wenn diese anhand der Partitionsnamen, Größe und Art wiedererkannt werden. Vergessen Sie nicht die Partition außerhalb der verschlüsselten LVM!).
  • WICHTIG: Vergewissern Sie sich nach dem klicken auf Weiter, dass die Option, dass alle Partitionen formatiert werden sollen, nicht ausgewählt ist! Oder falls Sie ein frisches System haben möchten, aber die alten Daten behalten möchten: formatieren Sie /boot, / und jede /usr, /tmp etc. die Sie haben, allerdings NICHT die /home Partition.
  • Sie sollten alle Medienquellen aktivieren, die Sie zuvor bei Ihrer Mageia Installation verwendet hatten (nutzen Sie hierfür Ihre Notizen von oben) - bis auf die Backports.
  • Wie bei einer nicht verschlüsselten Installation wird empfohlen, dass Sie die Onlinequellen einrichten, inklusive alle relevanten Update Repositorys.

Bekannte Fehler

Nutzereingriff benötigt

Nutzereingriffe, welche nirgendwo sonst beschrieben sind, auch nicht in der Errata.

VeraCrypt

Nach dem Upgrade auf Mageia 8 funktioniert VeraCrypt nicht mehr mit sudo mga#28001

Seit veracrypt-1.24u2 müssen Sie den Befehl '--use-dummy-sudo-password' hinzufügen, um VeraCrypt mit sudo zu verwenden. Siehe auch: Arch Linux forum.

Fehler

Siehe die Errata Seite.

Fehler melden

Wir haben einen Bugtracker. Lesen Sie vor dem Melden eines Fehlers die Errata und führen Sie auch eine Suche im Bugtracker durch, um zu prüfen, ob der Fehler bereits gemeldet wurde - Falls dieser schon gemeldet wurde, können Sie gegebenenfalls weitere Informationen hinzufügen oder beim Testen einer Aktualisierung helfen. Um Mitzuwirken bentöigen Sie einen Mageia Account, welcher Sie unter https://identity.mageia.org/ erstellen können. Falls Sie nicht wissen wie man einen Fehler meldet, können Sie weitere Informationen hier finden.

Sie sind auch in unserem Forum herzlich Willkommen. Für die Entwicklungsphase, schauen Sie unter "Testing : Alpha, Beta, RC and Cauldron" nach.

Pakete die aus der Distribution entfernt wurden

Pakete, die beim Upgrade erhalten bleiben

Die folgenden Pakete wurden aus der Distribution entfernt. Diesese werden beim Upgradevorgang nicht beeinflusst und sollten weiterhin funktionieren, erhalten allerdings keine Unterstützung mehr. Zudem werden keine Aktualisierungen mehr für diese angeboten, was bedeutet, dass die Upstream-Version (der offizellen Quelle/Webseite) neuer ist und die aktuell installierte Version anfällig für Sicherheitsprobleme sein kann. Sie sollten, wenn möglich, auf die Upstream-Version wechseln, jedoch ist dies Ihre Entscheidung.

Die Kategorie enthält die folgenden Pakete:

  • GLPI und die zuvor als Paket verfügbaren Erweiterungen
  • galette
  • Nextcloud (temporär)
  • PyCharm-community
  • Scilab
  • MysqlWorkbench

Pakete, welche beim Upgrade entfernt werden

Die folgenden Pakete werden beim Upgrade entfernt und durch das Paket task-obsolete als veraltet markiert: Diese werden beim Upgradevorgang entfernt.

Diese Kategorie enthält die folgenden Pakete, alphabetisch:

  • fslint, da es Python 2 und GTK2 benötigt. Probleme im Upstream beim migrieren zu Python3 und GTK3. Sie können gegebenenfalls czkawka versuchen, welches als Flatpak zur Verfügung steht.
  • Iceape
  • java3d mga#27875
  • kde-rootactions-servicemenu wurde entfernt, da es im Upstream nicht mehr weiterentwickelt wird und Probleme verursacht.
  • key-mon (Python2) mga#28916 - Empfohlene Alternative: screenkey
  • Mailman, da es Sicherheitsprobleme aufweist und Python2 benötigt. Wir bieten noch kein Mailman 3 an. Upstream listet Installationsbeschreibungen auf und bietet hier einen Docker-Container an.
  • nvidia340-Treiberpaket


  • PlayOnLinux, da es im Upstream noch nicht als Portierung auf Python 3 verfügbar war. Sie können die Upstream Version ausprobieren, siehe mga#28717. Für Alternativen, schauen Sie unter MS Windows Programme ausführen und Spieleumgebungen nach.
  • VirtualBox 32-Bit Host.
  • youtube-dl-gui (Python2). Empfohlene Alternativen: der Python 3 Port, oder verwenden Sie unsere Pakete tartube oder einen anderen Downloader, den wir als Paket anbieten: clipgrab. [1]
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