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Mageia 7

Beachte, dass wir weiterhin Errata Einträge aus der Liste an Bugs aus unserem Bugzilla, für Mageia 7 hinzufügen müssen.

Startvorgang

Einige aktuelle Intel Systeme

Bei mancher aktueller Hardware stoppt der Startvorgang, nachdem der GRUB Eintrag ausgewählt wurde, jedoch, bevor der Kernel den Vorgang übernimmt. Das identifizierte Problem liegt am Microcode von Intel und betrifft die aktuelle Intel i7 Generation. Dieses Problem wurde für Asus UX333, UX433 und UX533 gemeldet. Eine Umgehungsmöglichkeit ist es, in den Kerneloptionen dis_ucode_ldr hinzuzufügen. Die Lösung für dieses Problem ist eine BIOS Aktualisierung. Siehe mga#24979.

3 Rechtecke mit Fragezeichen während dem Startvorgang

Nachdem im GRUB2 Menü ausgewählt wurde, dass Mageia gestartet werden soll, zeigt der Startbildschirm drei Rechtecke mit darin enthaltenen Fragezeichen. Das System startet normal und fährt mit dem normalen Anmeldebildschirm fort, oder der automatischen Anmeldung, abhängig davon, wie dies konfiguriert wurde. Dies passiert, wenn der nvidia340 Treiber (und gegebenenfalls jeder andere Treiber, welcher keine Kernel Mode Settings unterstützt) verwendet wird. Der Bugreport mga#19642, Kommentar 36, enthält mögliche Umgehungsmöglichkeiten.

Auf einigen Computern startet der 32-Bit Installer und die Live-ISO nicht

Siehe mga#23431. Verwende in diesem Fall stattdessen die 64-Bit Versionen.

Live-Abbilder

GNOME

1) GNOME verwendet Wayland als Voreinstellung für den Display-Server. Wayland ist noch nicht vollständig ausgereift und funktioniert möglicherweiße auf einiger Hardware nicht richtig. Normalerweiße wird GNOME automatisch auf den X.org Display-Server wechseln, wenn Wayland nicht gestartet werden kann, aber in den einigen Fällen passiert dies nicht. Wenn der GNOME-Desktop nach der Auswahl der Sprache und des Gebietsschemas nicht startet oder wenn Sie Probleme in der Darstellung des Bildschirms feststellen, können Sie versuchen GNOME dazu zu zwingen, den X.org Display-Server zu verwenden, indem Sie nowayland in die Bootoptionen des anfänglichen GRUB2-Bootmenü einfügen (e um die Bootoptionen zu bearbeiten).

2) Der NetworkManager Dienst ist, anstelle des alten Networkmanagement Dienst, voreingestellt. Auf der Plus-Seite bedeutet dies, dass das NetworkManager Applet, welches im GNOME-Desktop integriert ist, funktioniert; Auf der Minus-Seite bedeutet dies, dass die Konfiguration der Netzwerkverbindung nicht über das MCC funktioniert. Verwende das Drop-Down-Menü, welches in der oberen rechten Ecke des GNOME-Desktop verfügbar ist, um das Netzwerk zu konfigurieren. Bei einer kabelgebundenen Verbindung wird das Netzwerk normalerweiße automatisch eingerichtet, so dass Sie nichts weiter tun müssen. Für drahtlose Netzwerke müssen Sie den Zugriffspunkt auswählen und, falls das Netzwerk passwortgeschützt ist, das Passwort eingeben.

Nicht funktionierende Grafikausgabe

Einige Grafikkarten funktionieren nicht richtig, wenn die xorg.conf Datei verwendet wird, welche von harddrake beim Start des Live-Systems erstellt wurde. Wenn Sie keine grafische Anzeige nach dem Abschluss des Bootvorgangs haben, starten Sie den Rechner neu und fügen Sie in die Bootoptionen des GRUB2-Bootmenüs noxorgconf hinzu (e um die Bootoptionen zu bearbeiten).

Einige NVIDIA Grafikkarten funktionieren nicht mit dem freien Treiber (nouveau). In diesem Fall sollten Sie xdriver=free durch xdriver=modesetting, in den Bootoptionen des anfänglichen GRUB2-Bootmenü, ersetzen, oder alternativ den unfreien/non-free (proprietären) Treiber direkt im Bootmenü auswählen.

Mit Intel 810 - UHD Graphics 620, KDE Plasma, GNOME und einige andere Desktop-Umgebungen zeigen einen leeren Desktop/ein leeres Panel an. Die Xfce Desktop-Umgebung funktioniert ohne Probleme. Siehe mga#25022 für weitere Einzelheiten.

Falls Ihr Laptop Hybrid-Grafikkarten (zwei Grafikkarten) enthält und ein Systemstart nicht möglich ist, versuche die Befehlszeile beim Bootvorgang, wie oben beschrieben, zu ändern, ersetze jedoch xdriver=free mit xdriver=intel. Dieser Befehl legt fest, dass das System die Intel GPU verwendet, welche häufig mit dem Bildschirm elektronisch verbunden ist. Es funktioniert möglicherweiße auch, wenn man free beibehält und den Befehl noxorgconf am Ende der Zeile anhängt. Zur Zeit in Bearbeitung; mga#25181

Nicht funktionierende WLAN-Karte

Bei bestimmter WLAN-Hardware von Broadcom ist bekannt, dass diese nicht funktioniert, da diese nur mit deren proprietären Treiber funktioniert, die aufgrund von Lizenzproblemen nicht voreingerichtet in den ISOs vorhanden ist und diese normalerweiße während des Startvorgangs geladen werden muss. Sobald Mageia installiert wurde, können Sie das WLAN einrichten und nach einem Neustart sollte das WLAN funktionieren.

Bootloader eines anderen Systems beibehalten

Wenn Sie während der Installation mit dem Live-Medium den bereits bestehenden Bootloader behalten möchten, dann wähle, sobald Sie während der Installation beim Bootloader-Bildschirm angekommen sind, dort die 'Fortgeschritten' Schaltfläche welche sich unter der Checkbox 'Fremdes OS testen' befindet.

In der fortgeschrittenen Sektion gibt es eine Auswahl-Box mit der Bezeichnung "Verändere nichts an der ESP oder dem MBR". Das markieren der Box verhindert das verändern Ihres aktuellen Bootloaders. Sie müssen daraufhin Mageia selbst zu Ihrem Bootloader hinzufügen. Siehe auch unsere Mageia 7 Live-Installationsbeschreibung.

Klassische Installationsabbilder

Kampf gegen fehlerhafte UEFI-Firmware

Es gibt einige Meldungen, dass durch das zurücksetzen der UEFI-Einstellungen auf die Standardwerte möglicherweise einige Probleme mit UEFI behebt, während bei bestimmten Geräten, wie das Yoga 720 ein Umweg gemacht werden muss: Hier muss man komischerweise, sobald man das System im legacy Bootmodus gestartet hat, zurück in die UEFI-Einstellungen und die Einstellung wieder vom legacy Modus auf den UEFI-Modus umstellen und Secure Boot deaktiviert lassen. Daraufhin haben beide, das Live- und das klassische ISO Abbild von Mageia, funktioniert. Diese Erfahrung ist auch hier beschrieben.

Behalten des Bootloaders eines anderen Systems

Wenn Sie während der Installation von Mageia 7 nicht wünschen, dass Ihr MBR (PC-BIOS) oder dass die Voreinstellung im UEFI nvram geändert wird, dann müssen Sie im 'Zusammenfassung'-Bildschirm die Bootloader Sektion auswählen und beim darauf folgenden Bildschirm für die 'BOOTLOADER KONFIGURATION' die 'Fortgeschritten'-Schaltfläche drücken.

In der fortgeschrittenen Sektion gibt es eine Auswahl-Box mit der Bezeichnung "Verändere nichts an der ESP oder dem MBR". Das markieren der Box verhindert das verändern Ihres aktuellen Bootloaders. Sie müssen daraufhin Mageia selbst zu Ihrem Bootloader hinzufügen. Siehe auch unsere Mageia 7 Installationsbeschreibung.


Warning.png
Warnung!
Wenn Sie diese Auswahl treffen können Sie mit Easybcd keinen Eintrag für Mageia in den Windows-Bootloader hinzufügen, da GRUB2 nicht auf Ihrer Linux-Partition installiert ist.



Upgrade Probleme

Info.png
Information:

Sie erhalten nun die Möglichkeit Ihr Mageia 6 System auf Mageia 7 zu aktualisieren, wenn Sie die aktuellen Mageia 6 Updates installiert haben.

Die Upgrade Anwendung in der Benachrichtigungsleiste von Mageia 6 war bis Dezember nicht verfügbar, da wir Probleme beim Upgradevorgang hatten. Eine gute Nachricht - Diese sind nun behoben! [tracker bug mga#25528]



Allgemeine Punkte

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihr Mageia 6 System mit allen Aktualisierungen auf dem neusten Stand ist.
  • Wenn es möglich ist, Sichern Sie Ihre Daten z.B. mit Partclone oder Clonezilla, damit Sie diese, falls nötig, wiederherstellen können.
  • Verwende die klassische ISO entsprechend Ihrer Systemarchitektur.

Upgraden eines VirtualBox Gasts

Abhängig davon, wann ein VirtualBox-Gast erstellt wurde, wird nokmsboot als ein Eintrag in den Kernel-Bootoptionen vorhanden sein oder nicht. Falls der Eintrag vorhanden ist, schlägt bei einer Aktualisierungsinstallation, von Mageia 6 auf Mageia 7, der Neustart fehl, weshalb die Option vor dem durchführen der Aktualisierung entfernt werden sollte.

Der einfachste Weg ist es, vor dem Upgrade, das Gastsystem zu starten, das Mageia Kontrollzentrum hieraus aufzurufen, "Systemstart" und anschließend "Bootmanager einrichten" auszuwählen. Auf der zweiten Seite befinden sich die Kernel-Bootoptionen. Falls dort nokmsboot in der "Hinzufügen / Erweitern" Zeile aufgeführt ist, lösche dies einfach und klicke auf "Assistent beenden". Eine Alternative wäre, diesen Eintrag zu löschen, bevor die eigentliche Installationsphase des Upgrades durchgeführt wird. "Bootmanager einrichten" ist eines der Dinge, welche konfiguriert werden kann. Der Vorgang ist der gleiche wie beim MCC.

Abschließend, falls Sie dies alles verpasst haben sollten und das System mit dem Gast nicht startet, fahre das System herunter und starte es neu. Sobald das Grub2 Menü erscheint drücke e auf der Tastatur. Hierdurch wird ein Textbildschirm angezeigt, bei diesem temporär die Einstellungen für diesen Startvorgang geändert werden kann. Schaue nach der Zeile die mit linux16 beginnt. Verwende die Pfeiltasten der Tastatur an die Stelle zu wechseln und verwende die Entf Taste um den Eintrag nokmsboot zu entfernen. Sei vorsichtig, dass nichts anderes ausversehen gelöscht oder hinzugefügt wird. Sobald dies geschehen ist, drücke Strg x und der Startvorgang sollte erfolgreich durchgeführt werden. Sobald man als Gast im System angemeldet ist, verwende das MCC wie oben beschrieben, um die Änderung permanent durchzuführen.

LVM und/oder LUKS mit altem udisk

Vor der Aktualisierung eines Systems von Mageia 6 auf Mageia 7, sollte, wenn LVM und/oder LUKS verwendet wird, udisk manuell deinstalliert werden. Sollte udisk vorhanden sein, wird dies zu einer Unterbrechung des Startvorgang von Mageia führen und die debug-Shell wird daraufhin angezeigt. Falls dies passiert, drücke in der Shell die Tasten Strg + D und das System wird daraufhin wie gewohnt starten und die Deinstallation von udisk kann durchgeführt werden. Siehe mga#24949.

GRUB kann mit einem JFS Dateisystem nicht starten

Falls der Bootloader "GRUB legacy" und das Dateisystem JFS verwendet wird, muss der Bootloader zuvor auf GRUB2 aktualisiert werden, bevor eine Aktualisierung auf Mageia 7 durchgeführt wird. Siehe mga#25009; Vermutlich in grub-0.97-48.1.mga7 behoben. Wenn Sie während dem Upgradevorgang eine aktive Internetverbindung und die Online-Aktualisierungsmedien aktiviert haben (oder die Netzwerkinstallation verwenden), sollte es funktionieren.

Vorschlag bei komplexen Upgrades

Große oder komplexe Upgrades können mit der Meldung "transactions failed" fehlschlagen, bevor diese abgeschlossen sind. Häufig liegt dies an Paketkonflikten oder fehlenden Abhängigkeiten. Dies kommt teilweiße vor, da der Upgradevorgang der Pakete in mehrere einzelne Datenübertragungen aufgesplittet wird, wodurch es vorkommen kann, dass aktuell benötigte Pakete erst in einer der darauffolgenden Datenübertragung vorhanden sind; aber auch dem Fakt, dass die meisten Pakete zwar in den Upgrade-Medien, viele jedoch nur in den Online-Medien vorhanden sind. Die folgende Beschreibung sollte Sie durch diesen Schritt hindurchleiten. Sie basiert auf ein Upgrade von Mageia 5 mit über 4600 Pakete. Schaue zu erst unter 'Allgemeine Punkte' weiter oben.

  • Führe das Upgrade mit der Mageia-7-[arch]-DVD.iso durch
  • Füge ergänzende Medien hinzu (ftp, http, weitere)
  • Falls/Wenn ein Konflikt vorkommt, werden Sie zum Bildschirm zurückkommen in dem Sie die 'ergänzende Medien' hinzufügen konnten

FÜGE KEINE WEITEREN Medien hinzu, lasse es auf Keine gestellt.

  • Solange die RPMs, welche den Konflikt verursachen, nicht in der ISO vorhanden sind, wird nun das Upgrade vollständig abgeschlossen werden.

Nach dem Neustart zu MGA7 müssen noch RPMs installiert werden, welche beim Upgradevorgang übersprungen wurden:

  • Füge die MGA7 Spiegelserver hinzu (vergiss nicht die 32-Bit Spiegelserver hinzuzufügen, falls Sie diese in der Mageia 6 64-Bit Installation aktiviert hatten)
  • Führe urpmi --auto-select aus und bei der Auswahl von y/n wähle n
  • Mache eine Notiz von der Anzahl an RPMs, welche geladen und installiert werden müssen
  • Führe urpmi --auto-select --split-length (notierte Anzahl an RPMs) aus (z.B. urpmi --auto-select --split-length 423 bei 423 RPMs)
  • Alle RPMs sollten nun installiert werden und das System vollständig aktualisiert sein

Gerätenamen für MMC Laufwerke geändert

Standardmäßig verwendet Mageia UUIDs für Blockgeräte. Es ist nun möglich, dass Sie von der Standardeinstellung abweichen und manuell in /etc/fstab geändert werden müssen, um Gerätenamen die MMC Blockgeräte zu verwenden. Falls dem so ist, müssen Sie diese von /dev/mmcblk0 auf /dev/mmcblk1 ändern. Dies wurde im Linux Kernel 4.14 geändert.

gdb-doc

Es gibt ein Problem, dass gdb-doc, welches unter Mageia 6 installiert wurde, während dem Upgrade-Prozess nicht deinstalliert werden kann. Um den Abbruch des Upgrade-Prozess zu vermeiden, erzwingen Sie vor dem Upgrade die Löschung von gdb-doc-7.12-16.mga6.noarch oder gdb-doc-7.12-16.1.mga6.noarch, mit dem Befehl:

rpm -e --noscripts gdb-doc-7.12-16.mga6

oder

rpm -e --noscripts gdb-doc-7.12-16.1.mga6

Siehe mga#25462.

Softwareprobleme

Plasma-Anwendungen

Oxygen Desktop-Anzeige

Sei mit dem Oxygen-Theme unter Plasma vorsichtig, da es einen Speicherleck (Memory leak) in Zusammenhang mit Intel Grafikkarten/Grafiktreiber verursachen kann. Während weiterhin versucht wird, den genauen Grund herauszufinden, macht sich das Problem dadurch bemerkbar, dass der gesamte verfügbare Arbeitsspeicher verwendet wird und anschließend auch die swap Partition vollgeschrieben wird, wodurch die Geschwindigkeit des Systems stark sinkt. Gefolgt wird dies durch Prozesse die aufgrund mangelndem Arbeitsspeicher beendet werden. Aufgrund der zufällig beendeten Prozesse kann es passieren, dass es zu Dateifehlern kommt, abhängig davon, was zu dem Zeitpunkt auf die Festplatte geschrieben wird, während der Prozess beendet wird. Solange nicht der genaue Grund gefunden und behoben wurde, sollte das Problem dadurch umgangen werden, indem man das voreingestellte Breeze-Theme beibehält, anstatt dieses auf das Oxygen-Theme umzustellen.

Cinnamon-Anwendungen

Cinnamon-Desktop

Zur Verwendung von Cinnamon muss das Paket cinnamon-screensaver installiert sein. Wenn Cinnamon im Installer ausgewählt wurde oder manuell über das Metapaket task-cinnamon bzw. task-cinnamon-minimal installiert wurde, wird das cinnamon-screensaver Paket automatisch installiert. Falls jedoch manuell das Paket cinnamon installiert wurde, wird Cinnamon nicht funktionieren, solange nicht auch das Paket cinnamon-screensaver installiert wurde. Siehe mga#23899.

GNOME-Anwendungen

GNOME mit Wayland und su-

Einige drak Befehle, welche zuvor von einem "su -" root-Terminal aufgerufen wurden, zeigen keine grafische Benutzeroberfläche mehr an, sondern stattdessen eine ncurses Oberfläche. Wenn dies passiert, schließe die ncurses Oberfläche, beende das root-Terminal, melde dich an einem normalen Benutzer-Terminal an und führe den drak Befehl aus. Es erscheint ein Pop-up Fenster, welches nach dem root-Passwort fragt und nach erfolgreicher Eingabe wird die gewünschte grafische Benutzeroberfläche anzeigt.

Wiederherstellen von Daten in Evolution, nach dem Upgrade

Das Format für Evolution wurde zwischen der Version 2.32 auf 3.x hin geändert. In beiden Fällen werden die Daten unter ~/.local/share/evolution/mail/local/ gespeichert, entsprechend der XDG Base Directory Specification. Innerhalb des Datenverzeichnisses hat sich das Format und die Baumstruktur geändert.

Dieser Artikel im Linux Mint Forum beschreibt, wie man die Daten wiederherstellen kann.

Notepad.png
Bitte beachte!
Das offizielle Repository bietet die Anwendung mb2md nicht an. Falls Sie die Wiederherstellung mit mb2md versuchen möchten, muss diese aus dem BlogDrake Repository als root installiert werden.


Konsole.png
[root@computer ~]# urpmi --force http://ftp.blogdrake.net/mageia/mageia7/free/noarch/mb2md-3.20-1bdk.mga7.noarch.rpm
[root@computer ~]# _


Xfce-Anwendungen

Screen Tearing bei der Anmeldung

Es wurde festgestellt, dass es bei einiger alter Hardware zu Screen Tearing, nach der Eingabe des Benutzernamen und des Passworts in den Anmelde-Begrüßungsbildschirm und bevor der vollständige Desktop angezeigt wird, kommen kann. Siehe mga#24134. Falls Sie davon betroffen sind, wähle nach dem Anmeldevorgang einen freien Grafikkartentreiber.

IceWM

Fenster werden nicht geschlossen

Es kann bei bestimmter Hardware vorkommen, dass Fenster von geschlossenen Anwendungen nicht verschwinden, auch wenn die Anwendung bereits beendet wurde. Dies tritt nicht bei einer geöffneten Sitzung mit "IceWM session" auf. Siehe mga#23595

Netflix und andere Seiten, die das Widevine Plug-in benötigen, funktionieren nicht mit Chromium

Widevine, ein Browser Plug-in, welches es ermöglicht, DRM geschützte Videos abzuspielen.

Notepad.png
Bitte beachte!
  • Überprüfe, dass der Chromium Browser auf dem aktuellen Stand ist. Widevine kann nicht erfolgreich mit den Versionen von Chromium installiert werden, welche in den Mageia 7 und 7.1 ISOs mitgeliefert werden.


Siehe mga#24835 für weitere Einzelheiten.

Blogdrake, die spanische Community, hat hierfür ein Script erstellt, welches das Widevine Plug-in für Browser installiert, welche auf Chromium basieren.

Installiere das neuste Tuningdrake Paket für Mageia 7 aus den Blogdrake Repositorys und führe get-widevine von einem Terminal aus.

Falls die vom Script installierte Widevine Version nicht funktioniert, versuche eine andere Version zu installieren, indem Sie den Befehl Widevine_Version=SomeVersion get-widevine, wobei SomeVersion durch die Bezeichnung einer unterstützte Version ersetzt werden muss, ausführen.


Warning.png
Warnung!
Um Aktualisierungen für das Paket (und das Script) zu erhalten, füge das Blogdrake noarch-Repository mit dem Befehl urpmi.addmedia BDK-Free-noarch http://ftp.blogdrake.net/mageia/mageia7/free/noarch hinzu.



Notepad.png
Bitte beachte!
  • Bei einigen Seiten muss der Useragent gefakt werden
  • Um Aktualisierungen für Widevine zu erhalten, führe get-widevine jedes Mal aus, wenn Chromium aktualisiert wird
  • Google erstellt keine 32-Bit Version des widevine Plug-ins mehr zur Verfügung, weshalb das Plug-in, welches durch das Script heruntergeladen wird, nicht auf 32-Bit Systemen funktioniert


NFS Server

Das neue nfs-utils 2.3.4 bringt kleinere Änderungen bei der Handhabung der Konfiguration mit sich.

Erstens : Das Parsen der /etc/export scheint strikter abzulaufen und das verwenden von Wildcards, wie 192.168.0.*), anstatt des CIDR Zusatz, wie 192.168.0.0/24, wird nicht mehr unterstützt. Falls Sie möchten, können Sie eine Datei im Verzeichnis /etc/exports.d erstellen und Ihre gewünschten Änderungen in diese Datei einfügen. Den Namen der Datei können Sie selbst festlegen, diese muss jedoch mit .exports enden.
Siehe man exports.

Zweitens : Die Verwendung von /etc/sysconfig/nfs, um die Befehlzeilenparameter für verschiedene NFS Werkzeuge zu definieren, wird nicht mehr unterstützt. Hierfür wird die /etc/nfs.conf Konfigurationsdatei verwendet. Ein Script (/usr/libexec/nfs-utils/nfsconvert.sh) steht für die Konvertierung zur Verfügung, und der nfs-convert systemd Dienst, welcher eine Abhängigkeit von anderen nfs Diensten ist, sollte diesen automatisch ausführen, falls es nötig ist.

Bind Server

Änderungen beim Einrichten

Seit bind 9.11.5P1-2mga7 werden die Dateien, welche benötigt werden um bind in einer chroot-Umgebung auszuführen, in separate Subpakete zur Verfügung gestellt.

  • bind-chroot für das herkömmliche bind
  • bind-sdb-chroot für bind mit SDB Unterstützung

Die neue systemd Einheit folgt der gleichen Logik:

  • der bind Dienst startet bind
  • der bind-sdb Dienst startet bind mit SDB Unterstützung
  • der bind-chroot Dienst startet bind in einer chroot-Umgebung
  • der bind-sdb-chroot Dienst startet bind mit SDB Unterstützung in einer chroot-Umgebung

Weitere Probleme

Da einige Dienstprogramme Daten zwischen den bind und den bind-utils Paketen übermitteln, wird eine RPM-Transaktion, welche versucht nur eine dieser Pakete zu aktualisieren, auf einen Fehler laufen, da es zu einem Dateikonflikt kommt.

Der öffentliche Schlüssel der Rootzone, der zur DNSSEC Validierung benötigt wird, fehlt in dem Paket.

Beide Probleme werden in einer kommenden Aktualisierung behoben. mga#24422.

Steam Installation

Da Steam einige 32-Bit Bibliotheken benötigt, müssen die 32-Bit Repositorys (Core Release und Updates) manuell aktiviert werden, da diese nicht mehr als Voreinstellung aktiviert sind. Ein Anzeichen dafür, dass diese nicht aktiviert sind, ist es, dass einige Bibliotheken nicht gefunden werden können.

PMB

Phpmybibli ist zur Zeit nicht kompatibel mit php7, aus diesem Grund kann nicht auf Mageia 7 aktualisiert werden, welches nur php 7.3 anbietet. Das Upgrade von PMB auf php 7.3 ist aktuell im upstream in Arbeit und wir werden es als Paket anbieten, sobald es bereit ist.

Obsolete Pakete

get-skype ist nun veraltet, da die klassische Version von Skype für Linux nur bis zum 1. Juli 2017 unterstützt wurde. Es gibt eine neue Web-basierte Skype Version welche direkt von der Skype Webseite installiert werden kann, indem die rpm Version hier ausgewählt wird. Beachte, dass nur 64-Bit Systeme unterstützt werden.

cvsps version 2, welches zuletzt vor über zehn Jahren aktualisiert wurde, ist nun obsolet. Es wurde von git-cvsimport, aus dem git-cvs Paket, verwendet. Falls ein einzelner Import eines CVS-Repositorys in Erwägung gezogen wird, verwende hierfür cvs-fast-export.